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Berufsbegleitende
Zusatzqualifizierung
Zertifizierte Ausbildung zum Jungenarbeiter
Jungen
brauchen auch Männer...
Denn nur Männer wissen, wie es
ist, ein Junge zu sein. Sie kennen
insbesondere die Ängste, Wünsche
und Nöte von Jungen. Aber mit
Fußballspielen allein ist es
in der Arbeit mit Jungen nicht getan.
Was brauchen Jungs von heute für
ihren weiteren Lebensweg? Wie können
wir sie da abholen, wo sie stehen?
Wie kann „Mann“ als Lehrer
oder Sozialpädagoge Jungen gezielt
fördern? Wer mit Jungen in der
Schule oder in der Jugendhilfe professionell
arbeiten will, braucht neben theoretischem
Basiswissen ein weites Methodenrepertoire.
In der „Zertifizierten Zusatzausbildung
zum Jungenarbeiter“ bieten wir
Lehrern und männlichen pädagogischen
Fachkräften die Möglichkeit,
sich in dem Bereich zu qualifizieren.
Sie erwerben hier eine einschlägige
Schlüsselqualifikation zur geschlechtsspezifischen
Arbeit mit Jungen. Sie ermöglicht
es ihnen professionell mit Jungen,
männlichen Jugendlichen und jungen
Männern zu arbeiten, z. B. in
der Kinder- u. Jungendarbeit, ambulante
und stationäre Jugendhilfe, Schulsozialarbeit,
Schule, Kindertagesstätte, Hort.
.
Nutzen
der Zusatzausbildung
Sie arbeiten kompetent, souverän
und professionell mit Jungen. Sie
haben einen differenzierten Blick
für die spezifischen Lebens-
und Problemlagen, in denen sich Jungen
befinden und finden hier Zugang. Sie
beherrschen Methoden, die zu Ihnen,
Ihrem Arbeitsfeld und zu den Jungen
passen, mit denen Sie es zu tun haben.
Das ermöglicht Ihnen, Stärken
und Ressourcen der Jungs zu erkennen
und sie individuell zu fördern.
Sie setzen sich Ziele für die
Arbeit mit Jungen und wissen, wie
Sie ihre Ziele erreichen können.
Sie sind sich den Facetten Ihres Mannseins
in der Bedeutung Ihrer Arbeit mit
Jungen bewusst. Sie übernehmen
Verantwortung für sich und für
Ihre Arbeit mit den Jungen.
Ziele
der Zusatzausbildung
Sie erhalten praxisrelevante Informationen:
über das Jungesein heute, die
Lebenslagen von Jungen, Geschlechtertheorien
und über die geschlechtsbezogene
pädagogische Arbeit mit Jungen.
Sie erwerben Methoden zur Umsetzung
von geschlechtsreflektierter Jungenarbeit.
Sie bekommen Kompetenzen vermittelt,
wie Jungenarbeit konzeptionell umgesetzt
werden kann.
Sie reflektieren Ihre pädagogische
Praxis mit Jungen und evaluieren neue
Ansätze im eigenen Berufsfeld.
Sie setzen sich mit Ihrer Person,
Ihrer Rolle als Mann und mit Ihrer
Professionalität in der Arbeit
mit Jungen auseinander.
Inhalte
der Seminarblöcke
Modul 1: „Basics“ –
Einführung und Grundlagen der
Jungenpädagogik
Modul 2: Von der Theorie zur Praxis
Modul 3: Jungen im Besonderen zwischen
Kultur und Biographie
Modul 4: Förderung der Jungen
in der Schule
Modul 5: Körper, Gesundheit und
Sexualität
Modul 6: Laute und leise Zugänge
zur Jungenarbeit
Modul 7: Jungenkultur, Aggression
und Gewalt
Modul 8: Ausblick, Rückblick,
Abschluss
Methoden
Alle Module mit Praxistransfer, Vortrag,
Einzelarbeit, Plenumarbeit, (jungenspezifische)
Methoden, Intervisionsgruppen, Bearbeitung
und Dokumentation eines persönlichen
Projekts, Literaturstudium, Aufgaben
zur Vor- oder Nachbereitung
Bestandteile
Die Zusatzausbildung umfasst 8 Seminare
mit jeweils 2,5 Tagen, Intervisionsgruppen,
Bearbeitung und Dokumentation eines
persönlichen Projekts, Kolloquium.
Referenten
Fachliche Leitung: Dr. Reinhard Winter
(Pädagoge). Gastreferenten aus
Hochschule und Praxis werden zu einzelnen
Themen hinzugezogen.
Zertifikat
Nach erfolgreicher Teilnahme
erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat
des Institut für Fort- und Weiterbildung,
Forschung und Entwicklung (IF) der
Katholischen Stiftungsfachhochschule
München.
Kooperationspartner
Die Zusatzausbildung wird in Kooperation
mit dem Stadtjugendamt München
/ Beauftragter für Belange von
Jungen und jungen Männern und
dem Schulreferat der LH München,
Abteilung Realschulen durchgeführt.
Zielgruppe Die Zusatzqualifizierung
wendet sich an männliche hauptamtliche
Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe,
der sozialen Arbeit, aus Bildungseinrichtungen
und Lehrer.
Teilnahmevoraussetzung
Fachliche pädagogische Ausbildung
und mindestens drei Jahre Berufserfahrung
sowie aktuelle Arbeit mit Jungen
Organisatorisches
Leitung:
Ferdinand Walser M.A.
Organisation: INPUT e.V.
Beginn der Ausbildung: September 2011
Ort: München und Achatswies
Teilnehmer: maximal 18
Bewerbung: Schriftliche Bewerbung
mit Nachweis der Zugangsvoraussetzungen
und Lebenslauf an INPUT e.V.
Kosten:2250,– Euro (Verpflegungskosten
in der Tagungsstätte werden gesondert
berechnet); zahlbar in drei Raten
Anmeldeschluss:
Anmeldung bei: INPUT e.V., Sandstr.
41, 80335 München, Tel. (089)29160463,
E-Mail info@inputseminare
Weitere
Informationen erhalten Sie von Herrn
Walser bei INPUT unter Tel. (089)
29160463 oder E-Mail info@inputseminare.de
Anmeldungen
richten Sie bitte schriftlich an INPUT
e.V., Sandstr. 41, 80335 München
oder per Fax (089) 291 34 45.
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Kontaktformular
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