"Bewältige eine Schwierigkeit, und du hältst hundert von dir fern."
Konfuzius  
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Zusatzausbildung zur Schulsozialarbeit und Jugendsozialarbeit an Schulen

Schulsozialarbeit hat sich als Arbeitsfeld inzwischen gut etabliert. Die Frage nach dem Selbstverständnis ist in diesem Arbeitsfeld zentral. Selbst für erfahrene Fachkräfte in der Schulsozialarbeit erweist es sich als durchaus schwer, sich in diesem interprofessionellen Kontext klar zu positionieren. Auch vor dem Hintergrund vielfältiger konzeptioneller Ansätze ist eine erkennbare Positionierung notwendig. Die Begegnung mit dem System Schule erfordert ein klares professionelles Fundament auf der Basis der Kinder- und Jugendhilfe. Ein deutliches Angebotsprofil, ein diagnostisches Handwerkszeug (was tue ich warum?) und methodische wie persönliche Kompetenzen bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit in der Schulsozialarbeit. Auch die Diskussion um eine zu verändernde Schule hat spätestens seit der PISA-Studie begonnen. Die Schulsozialarbeit kann in diesem Prozess eine wichtige Rolle einnehmen. Die Ausbildung vermittelt auch neue Impulse für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit und Jugendsozialarbeit an Schulen.
Die Ausbildung will nicht nur eine fachliche Qualifizierung leisten, sondern auch praxisnahe Themen bearbeiten, um gemeinsam mit den Teilnehmer/innen handlungsorientierte Konzepte zu erarbeiten. Die Ausbildung bietet den Teilnehmer/innen fachlich-theoretische und methodische Anregungen, und diese entwickeln daraus eine klare, fachliche Perspektive für die eigene Praxis. Bereits während der Ausbildung werden handlungsorientierte Anleitungen für Angebote und Maßnahmen entwickelt, die in der Praxis direkt anwendbar sind. Der fachliche Austausch und die Reflexion der Teilnehmer/innen haben einen hohen Stellenwert und finden sowohl in den Ausbildungsmodulen als auch in den Intervisionsgruppen statt.

Zielsetzung der Ausbildung
Die Teilnehmer/innen erhalten einen Überblick über das Arbeitsfeld und entwickeln ein klares Selbstverständnis zur Rolle und Aufgabenstellung von Schulsozialarbeit. Sie sollen ihr Arbeitsfeld am Ende der Ausbildung sicher beherrschen. Praktisches Handlungswissen sowie methodisches und diagnostisches Handwerkszeug werden in der Ausbildung vermittelt. In Verbindung mit der eigenen Standortbestimmung wird durch die Qualifizierung der eigenen Angebote eine erfolgreiche Umsetzung von Schulsozialarbeit ermöglicht. Die Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen und Organisationskulturen der Systeme Jugendhilfe und Schule bildet die Grundlage für eine gelingende Kooperation mit Schule.

Inhalt der Ausbildung

Modul 1: 23.–26. Oktober 2013 (4 Taqe)
- Einführung in die Schulsozialarbeit (Orientierung): Feldbeschreibung der Schulsozialarbeit, fachliche Begründungen und Perspektiven
- Mein Auftrag und meine Rolle als Schulsozialarbeiter/in vor dem Hintergrund der Jugendhilfe (Klärung): Auftrag und Rolle aus der Perspektive der Jugendhilfe, Kooperationspartner, Leistungsbereiche

Modul 2: 12.–14. Dezember 2013 (3 Tage)
- Methoden 1: Einzelfallhilfe, Sozialpädagogische Intervention
- Fachliche Kompetenz 1: Sozialpädagogische Diagnostik – Begründung für das fachliche Handeln in der Schulsozialarbeit

Modul 3: 13.–15. Februar 2014 (3 Tage)
- Methoden 2: Klassenkonferenz, Projektarbeit: soziale Gruppenarbeit, soziales Lernen, freizeitpädagogisch orientierte Gruppenarbeit
- Methoden 3: Training sozialer und personaler Kompetenzen; Berufsorientierung, Lebensplanung, Motivation

Modul 4: 4./5. April 2014 (2 Tage)
- Berufsorientierung

Modul 5: 22.–24. Mai 2014 (3 Tage)
- Fachliche Kompetenz 2: Alltagspraktische Fragen in der Schulsozialarbeit – Kooperationen innerhalb und außerhalb der Schule – Elternarbeit, Migration
- Kooperation innerhalb und außerhalb der Schule
- Elternarbeit, Migration

Modul 6: Juli 2014 (1,5 Tage)
- Ausbildungsabschluss

Bestandteile
9 Module in 6 Blöcken mit 16,5 Tagen Fortbildung, 8Intervisionen, Fallarbeit / Praktische Übungen, Hausarbeit (Projektbericht / Konzept)

Referent/innen
Fachreferenten aus Hochschule und Praxis

Zielgruppe der Ausbildung
Sozial/pädagogische Fachkräfte, die im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe Angebote an der Schule durchführen, Mitarbeiter/innen in der Schulsozialarbeit

Teilnahmevoraussetzungen
Abgeschlossene sozial/pädagogische Ausbildung, aktuelle Tätigkeit in der Schul- und Jugendsozialarbeit

Kooperationspartner
Die Zusatzausbildung wird in Kooperation mit dem Stadtjugendamt München durchgeführt.

Zertifikat
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmer/innen ein Zertifikat von INPUT e.V.

Hinweis
Für Teilnehmer/innen aus Münchner Einrichtungen ist auf Antrag eine Ermäßigung des Seminarpreises möglich.

Info-Abend
Am 16. Juli 2013 findet bei INPUT e.V., Sandstr. 41, 80335 München um 18.00 Uhr ein Info-Abend statt. Falls Sie teilnehmen möchten, bitten wir um Anmeldung.

Organisatorisches
Dauer: Oktober 2013 – Juli 2014
Beginn: 23.–26. Oktober 2013
Leitung: Ferdinand Walser M.A. (INPUT e.V.)
Organisation: INPUT e.V.
Ort: München
Teilnehmerzahl: max. 18
Seminarkosten: EUR 1800,– (Seminarpreis) zzgl. Übernachtungs-/ Verpflegungskosten
Zahlungsweise: in 3 Raten
Anmeldeschluss: 19. September 2013

Ausführliche Informationen erhalten Sie auf Anfrage bei:
INPUT e.V., Sandstr. 41, 80335 München, Tel. (089)29160463, E-Mail info@inputseminare.de

zum Kontaktformular

 
     
     
INPUT e.V. | Sandstr. 41 | 80335 München | fon 089.291.604.63 | fax 089.291.344.5 | mail info@inputseminare.de