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Zertifizierte
Zusatzausbildung zum/zur Sozialkompetenztrainer/in
Der
gesellschaftliche Wandel, hat zur
Folge, dass die Familie soziale Kompetenzen
nicht mehr in dem Maße an die
Kinder vermittelt, wie dies früher
geschah. Auch durch die in größerem
Maße notwendigen Sozialkompetenzen
im beruflichen Bereich, werden höhere
Anforderungen bezüglich dieser
Kompetenzen an Jugendliche gerichtet.
Ausbildungsbetriebe klagen oft, dass
bestimmte Jugendliche diese Erwartungen
nicht erfüllen. Andere gesellschaftliche
Instanzen geraten dadurch zunehmend
in die Verantwortung, Erziehung und
Sozialisation zu übernehmen.
Schule und Jugendhilfe werden zunehmend
stärker gefordert, im Rahmen
ihrer Angebote auch personale und
soziale Kompetenzen an Kinder und
Jugendliche zu vermitteln.
Im pädagogischen Alltag von Schule
und Jugendhilfe wird man immer wieder
mit den Defiziten der Kinder und Jugendlichen
im sozialen Umgang konfrontiert. Dies
macht es notwendig, angemessen auf
diese sozialen Defizite einzugehen
und entsprechende methodisch-didaktische
Konzepte zu entwickeln, mit deren
Hilfe Kinder und Jugendliche soziale
Kompetenzen erlernen können.
Soziale Kompetenz, häufig auch
„Soft Skills“ genannt,
bezeichnet das Spektrum all der persönlichen
Fähigkeiten und Einstellungen,
die dazu beitragen, individuelle Handlungsziele
mit den Einstellungen und Werten einer
Gruppe zu verknüpfen und auch
das Verhalten und die Einstellungen
von Mitmenschen in diesem Sinne zu
beeinflussen. Soziale Kompetenz bezeichnet
somit die Gesamtheit der Fertigkeiten,
die für die soziale Interaktion
nützlich oder notwendig sind.
Durch die Zusatzausbildung setzen
sich die Teilnehmer/innen mit der
Frage auseinander, was Sozialkompetenz
umfasst, da sich diese Kompetenz aus
verschiedenen Fähigkeiten und
Fertigkeiten zusammensetzt. Sie sind
am Ende der Ausbildung in der Lage,
die Sozialkompetenz bei Kindern, Jugendlichen
und jungen Erwachsenen in Gruppen
gezielt zu fördern.
Zielsetzung
der Zusatzausbildung
Die Teilnehmer/innen erlernen, inhaltliche
Angebote zu gestalten, die Kinder,
Jugendliche und junge Erwachsene befähigen,
sozial kompetent und eigenverantwortlich
zu handeln. Diese Angebote sind besonders
im primär- und sekundärpräventiven
Bereich angesiedelt. Den Teilnehmer/innen
werden inhaltlich-fachliche Fähigkeiten
vermittelt, sie erlangen methodisch-didaktische
Fertigkeiten und sind in der Lage,
als Trainer passende konzeptionelle
Antworten für die Anforderungen
in der Praxis zu entwickeln, und ihre
Rolle als Trainer zu klären.
Neben dem Erwerb fachlich-methodischer
Kompetenz setzen sich die Teilnehmer
auch selbstreflexiv mit ihren persönlichen
und beruflichen Hintergründen
auseinander.
Inhalte
der Ausbildung
- Modul 1: Selbstwahrnehmung und Selbsterfahrung
(Selbstkompetenz): Sich selbst und
andere besser wahrnehmen, Selbstkritik,
Stärken und Schwächen, zentrale
Aspekte der Persönlichkeit
- Modul 2: Emotionale Kompetenz (Empathiefähigkeit):
Wahrnehmung eigener Gefühle und
Wahrnehmung der Gefühle anderer,
negative Gefühle bewältigen,
Emotionskontrolle, Selbststeuerung
- Modul 3: Kommunikationskompetenz
(verbal und non-verbal): verbale und
non-verbale Kommunikation, Gesprächsregeln,
Umgang mit Nähe und Distanz
- Modul 4: Soziales Lernen in der
Gruppe: Gruppendynamik, Gruppenklima,
Selbstbehauptung, Abgrenzung, Anpassung
und Integration
- Modul 5: Umgang mit Konflikten:
Strategien zur gewaltfreien Kommunikation
und Konfliktvermeidung und -lösung
- Modul 6: Selbstmanagement: Selbstmotivation,
Selbstreflexion, Selbst- und Beziehungsmanagement,
Selbstkompetenz
- Modul 7: Mentoring und Führungskompetenz:
partizipatorische Anleitung und selbstreflexive
Führung, individuelle Begleitung
und Unterstützung, Gruppen verantwortungsbewusst
und situationsgerecht führen
- Modul 8: Sozialkompetenztrainer:
Auseinandersetzung mit der Trainer-Rolle,
Konzepte für spezifische Anwendungsbereiche,
persönliche Perspektiven, Kolloquium,
Abschluss
Termine:
Modul 1: 5.-7. November 2012 mit den
Referenten Cordes/Egger
Modul 2: 10.-12. Dezember 2012 mit
der Referentin Breidenbach
Modul 3: 28.-30. Januar 2013 mit den
Referenten Cordes/Egger
Modul 4: 13. - 15. März 2013
mit der Referentin Holzbauer
Modul 5: 13. - 15. Mai 2013 mit den
Referenten Cordes/Egger
Modul 6: 1.-3. Juli 2013 mit den Referentin
Breidenbach
Modul 7: 7. - 9. Oktober 2013 mit
der Referentin Cordes/Egger
Modul 8: 11. - 13. November 2013 mit
den Referenten Cordes/Egger
Methoden: Impulsreferate,
Literaturstudium, Kleingruppenarbeit,
praktische Übungen, kollegiale
Beratung, Hausarbeiten, Situationsanalyse,
Praxisreflexion
Bestandteile:
Die Zusatzausbildung umfasst 8 Module
mit insgesamt 24 Seminartagen, Intervisionsgruppen
zwischen den Modulen, Falldokumentation,
Hausarbeit (Konzept / Projektbericht),
Kolloquium
Referent/innen:
Fachliche Leitung:
Dagmar Cordes; Sozialpädagogin;
Mediatorin und Ausbilderin in Mediation
(BM), Sozialtherapeutische Rollenspieltrainerin
(ASIS), Fachberaterin für Opferberatung,
Antigewalttrainerin (IfKHL)
Werner Egger; Sozialpädagoge,
Supervisor, Teamentwickler; langjährig
tätig in einer heilpädagogischen
Einrichtung und der Schulsozialarbeit;
freiberuflicher Fortbildner
Weitere Referent/innen:
Angelika Breidenbach; Sozialpädagogin;
Zusatzstudium Erwachsenenpädagogik
(Hochschule für Philosophie München),
Systemischer Coach (SG); Trainerin
in den Bereichen Kommunikation, Konfliktmanagement,
Teamarbeit, Kreativitätstechniken,
Selbstmanagement
Susanne Holzbauer; Psychologin; Psychologische
Psychotherapeutin, Trainerin für
Gruppendynamik und Organisationsdynamik,
Supervisorin (DGSv); Leitungstätigkeit
in der Jugend- und Suchthilfe; freiberufliche
Referentin
Ferdinand Walser M.A.; Pädagoge,
Diplom-Enneagrammlehrer (DV); langjährige
Tätigkeit in der Forschung, der
Kinder- und Jugendarbeit und der Erwachsenenbildung;
Geschäftsführer von INPUT
e.V.; Schwerpunkte: Enneagramm- Seminare,
Coaching, Persönlichkeitsentwicklung
Zielgruppe:
Insbesondere Fachkräfte im pädagogischen
Bereich: Schule, Jugendhilfe, berufliche
Bildung, Ausbildung, Nachqualifizierung
im Bereich der Arbeit mit Gruppen/Klassen
oder Einzelfällen
Teilnahmevoraussetzung:
Pädagogische/fachliche Ausbildung,
drei Jahre Berufserfahrung, Bereitschaft
zur Selbstreflexion, eine Möglichkeit
zur Anwendung des Gelernten ist erwünscht.
Kooperation:
Mit dem Institut für Fort- und
Weiterbildung, Forschung und Entwicklung
(IF) der Katholischen Stiftungsfachhochschule
München.
Zertifikat:
Nach erfolgreicher Teilnahme
erhalten die Teilnehmer/innen ein
Zertifikat des Institut für Fort-
und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung
(IF) der Katholischen Stiftungsfachhochschule
München.
Hinweis
INPUT e.V. nimmt Prämiengutscheine
aus dem Programm zur Förderung
von Fort- und Weiterbildung der Bundesregierung
an. Genaue Informationen zur Bildungsprämie
finden Sie auf der Internetseite www.bildungsprämie.info.
Info-Abend:
Am 12. Juni 2012, um 17:30 Uhr findet
für Interessierte ein kostenloser
Info-Abend statt. Wir bitten um Anmeldung.
Fragen sie nach!
Organisatorisches:
Dauer: Die Zusatzausbildung umfasst
24 Seminartage in 8 Blöcken
Beginn: 5. bis 7. November 2012
Leitung: Dagmar Cordes, Werner Egger
Organisation: INPUT e.V.
Ort: München
Teilnehmer/innen: max. 18
Seminarkosten: 2490,– EUR
Zahlungsweise: In drei Raten
Anmeldeschluss: 5. Oktober 2012
Anmeldung bei: INPUT e.V., Sandstr.41,
80335 München, Tel.(089)29160463,
E-Mail info@inputseminare.de
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