Praxiskompetenz:
Soziale Gruppenarbeit – Oder: Die Kunst, im Löwenkäfig zu frühstücken
Soziale Gruppenarbeit hat sich in den letzten Jahren verändert! Um den veränderten Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und deren Familien gerecht werden zu können, braucht es ein neues Verständnis sowie flexibel gestaltete Angebote. „Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, wwenn ihr die Starken schwächt.“ (Pestalozzi)
Soziale Gruppenarbeit als Methode bietet vielfältige Chancen, Kinder und Jugendliche zu eigenständigem verantwortungsbewusstem Handeln zu motivieren und die Gruppe als Sozialisationsrahmen zu gestalten, in dem die Kinder und Jugendlichen ihre Fähigkeiten entfalten und für sich, sowie für andere, nutzen lernen. Es hat sich im pädagogischen Alltag gezeigt, dass die individuelle Persönlichkeitsentwicklung in der Gruppe sowie die Sicherung der Nachhaltigkeit durch einen gebündelten und begleiteten Transfer in die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen von größter Wichtigkeit sind.
Inhalte: Ziele:
Welche Kompetenzen brauche ich für die soziale Gruppenarbeit?

Welche Arbeitsmethode setzte ich wann und wie ein?

Welche materiellen, finanziellen Ressourcen benötige ich für das Angebot?

Wieviel Risiko steckt in diesem Angebot?

Was mache ich mit den Bezugs- und Familiensystemen?

Wie sichere ich Nachhaltigkeit und Transfer in die Lebenswelt?

Wie ist die soziale Gruppenarbeit in der Hilfelandschaft verortet und wie muss sie eingebunden sein?

Wie entwickle ich das passende Angebot für meine Zielgruppe?

  Ziel des Seminars ist es, Ihr Handlungsrepertoire zu erweitern, Ihre persönlichen Fähigkeiten gewinnbringend in das Konzept Ihrer Sozialen Gruppe einzuarbeiten und neue Impulse für Ihre Gruppenangebote zu entwickeln.

Methoden:
Theorieinput, Einsatz von Metaphern aus der alpinen Erlebnispädagogik werden auf den jeweiligen pädagogischen Alltag übertragen, Beispiele aus der Praxis, Einzel- und Gruppenübungen, Bearbeitung individueller Fragestellungen

Zielgruppe:
Fachkräfte der Jugendhilfe mit Beratungs- und Betreuungsaufgaben sowie aus den Bereichen Hilfen zur Erziehung, Schulsozialarbeit, freizeitpädagogische Angebote; Lehrer; Fachkräfte aus HPT und Hort
Zielgruppe: In diesem Seminar werden auch verschiedene Inhalte durch Experimente und Bewegungsaktionen erarbeitet.
Referent/in: Roland Oppermann (Sozialpädagoge, Systemischer Therapeut SG); Uli Dennerlöhr (Sozialpädagoge, Systemischer Berater)
Termin: Donnerstag, 4. und Freitag, 5. Oktober 2012
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 18
Kosten: EUR 220,–
Anmeldeschluß: 4. September 2012
Anmeldung: online hier