"Die Welt ist nicht, wie sie ist, sondern wie wir sind."
E. von Hirschhausen  
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Praxiskompetenz:
Diagnostik, Prävention und Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen
Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter gewinnen im pädagogischen, sozialpädagogischen und schulischen Alltag eine immer größere Bedeutung. Gerade Kinder, Jugendliche und Eltern, die von psychischen Störungen betroffen sind werden oft zum Spielball von unterschiedlichen Systemen wie Kinder- und Jugendpsychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe und Schule.

Unter einem interdisziplinären Blickwinkel werden Kinder und Jugendliche in ihrer Wechselwirkung von Anpassungs- und Handlungsbereitschaften mit den jeweiligen Entwicklungsaufgaben und Umweltanforderungen gesehen. Philosophisch-ethische Basis ist eine Identitätstheorie, die den Menschen als bio-psycho-soziales Wesen begreift.
Inhalte: Ziele:
Einführung in die systematische Diagnostik Kinder- und Jugendpsychiatrischer Störungsbilder (ICD-10)

Ausgewählte Syndrome wie ADHS, Reaktive Bindungsstörung, Störungen des Sozialverhaltens

Einführung in die gesetzlichen Grundlagen (Eingliederungshilfe

§ 35 a SGB VIII, Hilfeplan § 36 SGB VIII)

Familientherapeutische und sozialpädagogische Arbeitsansätze
Prävention und Intervention aus interdisziplinärer Sicht

  Das Seminar behandelt spezielle Probleme der Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten vor dem Hintergrund normaler und gestörter Entwicklungen. Durch eine interdisziplinäre Sichtweise soll ein integriertes Verständnis von Entwicklungsstörungen, ihrer Prävention und Behandlung entstehen.

Methoden Theoretischer Input, Diskussion, Falldarstellungen, Kleingruppenarbeit, Fragestellungen aus der Praxis sind erwünscht.
Referent/in: Arno Preger (Sozialpädagoge, Familientherapeut)
Termin: Montag, 12. bis Mittwoch, 14. April 2010
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: EUR 270,–
Anmeldeschluß: 12. März 2010
Anmeldung: online hier
 
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