"Die Welt ist nicht, wie sie ist, sondern wie wir sind."
E. von Hirschhausen  
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Praxiskompetenz:
Das Asperger-Syndrom – "Asperger" leben in unseren Welt auf ihre Weise
Dieses Störungsbild stellt eine immer häufiger diagnostizierte Herausforderung für den pädagogischen Alltag dar. Vor allem die Beeinträchtigungen der sozialen Interaktion und der verbalen und nonverbalen Kommunikation führen dazu, dass die Betroffenen gerne als "komische Käuze" betrachtet werden und letztlich sozial ausgegrenzt leben. Aufgrund ihrer guten Intelligenz und sprachlichen Fähigkeiten werden sie nicht selten sozial überfordert und der vorliegende Störungsgrad wird – auch von Fachleuten – häufig erst sehr spät registriert. Kinder mit dem Asperger-Syndrom und deren Eltern erleben es als sehr entlastend, wenn die Störung endlich diagnostiziert wird und all das, was bisher als Provokation erlebt wurde, damit einen Namen hat
Inhalte: Ziele:
Differenziertes Wissen über das Störungsbild hinsichtlich Ätiologie, Nosologie, Phänomenologie und prognostischer Aspekte

Professioneller Umgang mit Asperger-Klienten und ihren Eltern durch Wissen und Verständnis um den ausgeprägten Beeinträchtigungsgrad und Leidensdruck

Erarbeitung notwendiger struktureller Rahmenbedingungen im pädagogischen Alltag für den Umgang mit Aspergern

Interventionsmethoden kennenlernen: Psychoedukation, Training sozialer Fertigkeiten, verhaltenstherapeutische Ansätze

  In diesem Seminar erwerben Sie differentialdiagnostische Kompetenzen durch eine intensive Auseinandersetzung mit der Phänomenologie des "Asperger-Syndroms", um im beruflichen Alltag frühzeitig Asperger-Syndrome erkennen zu können. Notwendige strukturelle Rahmenbedingungen im pädagogischen Alltag für den Umgang mit Aspergern werden erarbeitet.

Methoden Vortrag, Fallbesprechung, Kleingruppenarbeit
Referent/in: Karin Hanske (Psychologin, Psychotherapeutin)
Termin: Donnerstag, 1. Juli 2010
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: EUR 99,–
Anmeldeschluß: 1. Juni 2010
Anmeldung: online hier
 
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