"Die Welt ist nicht, wie sie ist, sondern wie wir sind."
E. von Hirschhausen  
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Leitung und Organisation:
Leistungsorientierte Bezahlung in sozialen Einrichtungen umsetzen
Die Einführung von leistungsbezogener Vergütung ist das Herzstück der Tarifreform des öffentlichen Dienstes vom 13. 9. 2005. Die leistungs- und/oder erfolgsorientierte Bezahlung soll dazu beitragen, die öffentlichen Dienstleistungen zu verbessern. Zugleich sollen Motivation, Eigenverantwortung und Führungskompetenz gestärkt werden (§ 18 TVöD Abs. 1). Neben der Regelung der leistungsabhängigen Stufenaufstiege wurde ein jährlich auszuschüttendes Leistungsentgelt vereinbart, das bis zu einer Höhe von 8% des Jahresentgelts nach festgelegten Leistungskriterien vergeben werden soll.

Fragen der Kriterien für die Erfassung von Einzel- und/oder Teamleistungen und der Transparenz unter den Mitarbeiter/innen stellen eine Herausforderung für viele Träger und Einrichtungen dar.
Inhalte: Ziele:
Möglichkeiten der Gestaltung eines Leistungsentgelts, die individuelle Leistung, Teamleistung und Einrichtungsergebnis angemessen berücksichtigt

Formen und Methoden der systematischen Leistungsbeurteilung

Vorgehen bei der Einführung und Stabilisierung einer leistungsbezogenen Vergütung

Voraussetzungen und Erfolgsbedingungen leistungsorientierter Entgeltsysteme

Eckpunkte für eine Betriebs-/Dienstvereinbarung zur Etablierung eines Systems leistungsorientierter Entgelte nach § 18 Abs. 6 Satz 1 TVöD

Wahrnehmungsphänomene im Beurteilungsprozess, Beurteilung von Leistung und der Kommunikation darüber mit den Mitarbeiter/innen

  Das Seminar gibt einen Überblick über die tarifrechtlichen Vorgaben zur Einführung von leistungs- und erfolgsorientierten Entgelten. Es zeigt Formen des Leistungsentgelts wie Leistungsprämie, Leistungszulage und Erfolgsprämie auf und vermittelt, wie ein Leistungsvergütungssystem entwickelt und eingeführt werden kann. Schwerpunkte bilden außerdem die systematische Leistungsbeurteilung, die Zielvereinbarung und die Gestaltung von Beurteilungsgesprächen.
Referent/in: Georg Vogel (Familientherapeut, Mediator BM, Supervisor DGSv); Markus Flum (Diplompädagoge, Organisationsberater)
Termin: Mittwoch, 5. und Donnerstag, 6. Mai 2010
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 20
Kosten: EUR 220,–
Anmeldeschluß: 5. April 2010
Anmeldung: online hier
 
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