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Berufsbegleitende
Zusatzqualifizierung
Zertifizierte Ausbildung zur Lernförderung
Kursbeginn
April 2013
Die
Weiterbildung vermittelt Grundlagen
zum Verständnis von Lernen und
eröffnet Ihnen neue Wege der
gezielten und ganzheitlichen Lernförderung.
Durch den systemischen Blick auf die
Lebenswelt und Lernumwelt des Kindes
und das Bewusstsein über interkulturelle
Einflüsse in der Erziehung lernen
Sie Lernschwierigkeiten frühzeitig
zu erkennen und Bewältigungsstrategien
zu entwickeln. Zur Ursachenerklärung
genügt nicht allein der Blick
auf das Kind, sondern die Gründe
für Lernstörungen und Lernblockaden
sind vielmehr im komplexen Zusammenwirken
zwischen psychischen, physischen und
sozialen Faktoren des Schülers
zu finden.
Neben den theoretischen Grundlagen
zum Lernen werden Ihnen methodische
und didaktische Kompetenzen zur Lernförderung
vermittelt. Sie trainieren psychomotorische
Übungen und Entspannungstechniken
lernförderlich einzusetzen sowie
lernen Heranwachsenden mehr Freude
am Lernen zu vermitteln. Sie üben
lernpädagogische Interventionen
kindgerecht und zielgerichtet einzusetzen
und die Selbstkompetenz und Stärke
der Lernenden zu nutzen und zu erweitern.
In der Weiterbildung werden individuelle
Fallbeispiele aus Ihrer Praxis gemeinsam
bearbeitet und Lösungswege für
spezifische Lernprobleme von Kindern
und Jugendlichen entwickelt. Das Seminar
bietet Ihnen die Gelegenheit, Ihr
eigenes fachliches Handeln als Lernpädagoge
zu reflektieren und Kompetenzen zur
Gestaltung eines lernförderlichen
Settings zu erwerben.
Grundverständnis
der Ausbildung
Die Zertifizierte Zusatzausbildung
zur Lernförderung/zum Lernpädagogen
ist ein pädagogisch orientierter
Ansatz, der unter Zuhilfenahme von
Erkenntnissen aus weiteren Bezugswissenschaften
grundlegende Kenntnisse zum Lernen
sowie den Bedingungen für Lernen,
Kenntnisse im Bereich der Diagnostik
von Lernstörungen sowie geeignete
Maßnahmen bei Lernstörungen
und Methoden der Gestaltung von Lernfördermaßnahmen
vermittelt.
Pädagogische
Grundannahmen
Konstitutive Prinzipien der Pädagogik
sind die Bildsamkeit des Menschen
und Lernen durch Selbsttätigkeit.
Kinder gestalten ihre Bildung und
Entwicklung (von Anfang an) aktiv
mit. Lernen/Lernförderung setzt
einen physischen und psychischen Raum
voraus, in dem seelisches und geistiges
Wachstum stattfinden kann. Lernen
basiert auf dem Zusammenspiel von
Erfahrung, Reflexion und Handeln.
Lernen ist ein autonomer und subjektgesteuerter
Prozess. Daraus ergibt sich, dass
Lernen nicht unmittelbar beeinflussbar
ist und gesteuert werden kann. Die
Erfahrung von Selbstwirksamkeit ist
eine bedeutsame Voraussetzung für
Lernmotivation und Lernen. Persönliche
Entwicklung und Kompetenzerwerb wird
durch Lernen ermöglicht. Ein
ganzheitliches Bildungsverständnis
beinhaltet neben dem Erwerb von Fähigkeiten
und Fertigkeiten auch die Förderung
von sozialen und emotionalen Kompetenzen.
Pädagogische
Grundhaltung
Die Basis für Lernförderung
ist eine wertschätzende und akzeptierende
Grundhaltung, die in einer dialogischen
Haltung zu einem pädagogisch
wirkungsvollen Kontakt führt
(Begegnung statt Vergegnung nach Martin
Buber). Neben fachlicher und methodischer
Kompetenz ist für den pädagogischen
Erfolg eine Reflexion der Haltungen,
Werte, persönlichen Erfahrungen
und der eigenen Persönlichkeit
des Pädagogen eine zentrale Voraussetzung.
Daraus ergibt sich für die Zusatzausbildung
die Notwendigkeit, neben der Vermittlung
von Fachwissen auch die eigenen persönlichen
Voraussetzungen zu reflektieren. Wir
gehen davon aus, dass Menschen in
ihrer Persönlichkeit verschieden
sind. Als Pädagogen müssen
wir lernen, mit dieser Vielfalt möglichst
adäquat umzugehen.
Zielsetzung
der Zusatzausbildung
Die
Weiterbildung richtet sich an pädagogische
Fachkräfte, die Kinder und Jugendliche
bei Lernschwierigkeiten unterstützen
und Ihnen dadurch zu mehr Selbstbewusstsein
und Eigeninitiative verhelfen wollen.
Die Ausbildung befähigt Sie,
mit systemischem Blick die Lern- und
Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen
zu erkennen, die Ursachen für
Lernprobleme zu verstehen und gezielte
Förderungsmöglichkeiten
zu finden. Die Ausbildung vermittelt
Grundlagenwissen zum Lernen und zu
spezifischen Lernproblemen.
Inhalte
der Weiterbildung
Grundlagen
zum Verständnis von Lernen und
spezifischen Lernproblemen
Erwerb
von methodischen und didaktischen
Grundlagen zur Gestaltung von Lernprozessen
Einzelfallbezogene
und persönlichkeitsspezifische
Lernförderung
Diagnostik,
Ursachenfindung, Maßnahmen bei
Verhaltensauffälligkeiten und
Lernstörungen
Vermittlung
einer interdisziplinären Sichtweise
Integration
des systemischen Handlungsansatzes
Beratungsmethoden
für die lernpädagogische
Praxis
spezifisches
Fachwissen und vielfältige Methoden
zur Lernförderung
Methoden
Impulsreferat, Gruppen- und Einzelarbeit,
Plenumsgespräch, Selbsterfahrung,
Feedback, Evaluation, körper-
und selbsterfahrungsorientiertes Lernen
Bestandteile
Die Zusatzausbildung umfasst folgende
Bestandteile: 24 Seminartage, Intervision,
Transfer und Anwendung des Gelernten
in die Praxis, Falldokumentation,
kollegiale Beratung zwischen den Seminarblöcken,
persönliches Projekt/Bericht,
Kolloquium
Referenten
Fachreferenten aus Hochschule und
Praxis
Zielgruppe
Die Zusatzqualifizierung wendet sich
an Fachkräfte aus sozial- und
heilpädagogischen Arbeitsfeldern
(z.B. pädagogische Fachkräfte,
Erzieher/innen, Sozialpädagogen,
Heilpädagogen, Lehrer/innen,
Religionspädagogen, Soziologen,
Psychologen, Ergotherapeuten, Logopäden
u.a. ), die Ihr Wissen über die
Grundlagen des Lernens sowie die Kenntnisse
und Methoden der Lernförderung
erweitern möchten.
Teilnahmevoraussetzung
und Zeitplan
Pädagogische/fachliche Ausbildung,
drei Jahre Berufserfahrung, Bereitschaft
zur Selbstreflexion; eine Möglichkeit
zur Anwendung des Gelernten ist erwünscht.
Theoretische
Ausbildungsblöcke
1.Modul: 19. April bis 20. April 2013
2.Modul: 21. Juni bis 22. Juni 2013
3.Modul: 12. Juli bis 13. Juli 2013
4.Modul: 13. September bis 14. September
2013
5.Modul: 15. November bis 16. November
2013
6.Modul: 24. Januar bis 15. Januar
2014
7.Modul: 14. Februar bis 15 Februar
2014
8.Modul: 21. März bis 22. März
2014
9.Modul: 11. April bis 12. April 2014
10.Modul: 6. Juli bis 7. Juli 2014
11.Modul: 25. Juli bis 26. Juli 2014
12.Modul: 12. September bis 13. September
2014
Teilnahmevoraussetzung
Pädagogische/fachliche
Ausbildung, drei Jahre Berufserfahrung,
Bereitschaft zur Selbstreflexion;
eine Möglichkeit zur Anwendung
des Gelernten ist erwünscht.
Kooperationspartner
Die Zusatzausbildung wird in Kooperation
von INPUT e.V. mit dem Evangelischen
Bildungswerk München e.V. und
dem Institut für Fort- und Weiterbildung,
Forschung und Entwicklung (IF) der
Katholischen Stiftungsfachhochschule
München durchgeführt.
Zertifikat
Nach erfolgreicher Teilnahme
erhalten die Teilnehmer/innen ein
Zertifikat des Instituts für
Fort- und Weiterbildung, Forschung
und Entwicklung (IF) der Katholischen
Stiftungsfachhochschule München.
Info-Abend
Am 20.Februar 2013, um 18 Uhr findet
im Ev. Bildungswerk München e.V.
für Interessierte ein kostenloser
Info-Abend statt. Wir bitten um Anmeldung!
Organisatorisches
Dauer:
Die Zusatzausbildung umfasst 24 Seminartage
(12 Blöcke mit zwei Tagen), verteilt
auf zwei Jahre
Beginn der Zusatzausbildung: Freitag,
19. und Samstag, 20. April 2013
Leitung: Dr. Felix Leibrock (EBW München)
/ Ferdinand Walser M.A. (INPUT e.V.)
Organisation: Ev. Bildungswerk München
e.V./INPUT e.V.
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 18
Seminarkosten: EUR 2490,– (Verpflegung
und Getränke sind ggf. selbst
zu zahlen)
Zahlungsweise: in drei Raten
Anmeldeschluss: 15. März 2013
Anmeldung bei: INPUT e.V., Sandstr.
41, 80335 München, Tel. (089)29160463,
E-Mail info@inputseminare.de
Weitere
Informationen erhalten Sie von Herrn
Walser bei INPUT unter Tel. (089)
29160463 oder E-Mail info@inputseminare.de
Anmeldungen
richten Sie bitte schriftlich an INPUT
e.V., Sandstr. 41, 80335 München
oder per Fax (089) 291 34 45.
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Kontaktformular
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