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Berufsbegleitende
Zusatzqualifizierung
Mediationsausbildung
von KOMED-München
mit dem Abschluss als zertifizierte/r
Mediator/in
Mediation ist aktueller und wichtiger
denn je. Übergänge, Veränderungsprozesse
in Gesellschaft, Wirtschaft, Arbeitswelt,
Schule und Familie führen zu
Interessens-, Sach-, Struktur-, Beziehungs-
und Wertekonflikten; sie bedürfen
oft einer professionellen Bearbeitung
und Vermittlung. Das in 2012 verabschiedete
Mediationsgesetz sorgt zudem für
neue Akzente, weitere Profilierung
und Verbreitung von Mediation. Sie
stellt einen Weg der Konfliktlösung
dar, der in vielen Arbeitsfeldern
und Lebensbereichen erfolgreich angewendet
wird. Mediation ist die Vermittlung
in Streitfällen durch unabhängige,
neutrale MediatorInnen, die keine
Entscheidungsbefugnis haben. Sie helfen
den Konfliktbeteiligten, eine einvernehmliche
Lösung ihrer Konflikte zu finden.
Es ist also keine Aufgabe der MediatorInnen,
ein Urteil zu sprechen oder einen
Schiedsspruch zu fällen; vielmehr
geht es darum, die Konfliktparteien
zu unterstützen, eigenverantwortlich
eine ihren Interessen und Bedürfnissen
entsprechende faire, genaue, klare
und nachhaltige Konfliktregelung zu
erzielen. Hierzu dienen: klare, zielführende
Prozess-Steuerung, Empowerment-Haltung,
Ressourcen-/Lösungsorientierung,
Allparteilichkeit, Empathie, förderliche
Gesprächsführung.
Mediation hat in Deutschland seit
20 Jahren einen „Siegeszug“
durch verschiedene Bereiche angetreten
und ist inzwischen besonders in der
Familien- (bei Trennung und Scheidung,
aber auch bei Erbschafts- und Generationskonflikten),
Arbeitsplatz- (bei Konflikten am Arbeitsplatz,
im Team etc.), Wirtschafts-, Nachbarschafts-
und Schulmediation sowie im Täter-Opfer-Ausgleich
verbreitet, etabliert und akzeptiert.
KOMED hat seit knapp 20 Jahren an
drei Standorten (Berlin, München,
Bad Herrenalb) über 25 Ausbildungen
in Mediation durchgeführt. Das
Curriculum ist praxisnah und erprobt
und auf der Basis der Interessen der
Teilnehmerschaft entwickelt. Die Ausbildung
orientiert sich an § 5 und 6
des Mediationsgesetzes. Die Rechtsverordnung
über Inhalte und Umfang einer
Ausbildung in Mediation wird vermutlich
erst 2013 erfolgen. Es sind auf der
Basis der Gesetzesbegründung
als Voraussetzung zum Abschluss als
"zertifizierter Mediator"
die Absolvierung von 120 Seminar-Zeitstunden
plus Supervision zu erwarten. Da die
vorliegende Ausbildung die zu erwartenden
Anforderungen erfüllen wird,
ist sie zertifizierungsfähig
nach § 5 und 6 Mediationsgesetz.
KOMED und seine Referenten/-innen
sind Mitglieder des Bundesverbandes
Mediation (BM) e.V. Die Ausbildung
erfüllt dessen Standards.
Ziele
In der konzeptionell ausgereiften
und bewährten Ausbildung (in
Kooperation von INPUT und KOMED) werden
die TeilnehmerInnen befähigt,
als MediatorInnen freiberuflich tätig
zu werden oder die erworbenen Kompetenzen
innerhalb des Betriebs, der eigenen
Institution, in Schule, JaS, Jugendhilfe,
Kitas etc. anzuwenden: in der Klientenarbeit
oder im Rahmen von Konfliktmanagement
z.B. in der Personalentwicklung, oder
als Betriebsrat bzw. LeiterIn. Es
werden die nötigen theoretischen
und praktischen Kompetenzen gelehrt,
Konflikte im jeweiligen Arbeitsfeld
zu analysieren und angemessen mediativ
zu bearbeiten.
Methoden
Methodisch liegt KOMED eine lebendige,
aktivierende und erfahrungsorientierte
Weiterbildungsarbeit am Herzen, die
in interessanter Abwechslung theoretische
Wissensvermittlung, praktische Übungen,
Rollenspiel, Planspiel, Skulpturarbeit,
Kleingruppenarbeit und Plenumsdiskussion
praktiziert. Die qual. Referenten/-innen
vermitteln und wenden besonders Grundlagen
und Methoden aus Systemtheorie, humanistischer
Psychologie, Harvard-Konzept und kreativ-analogem
Arbeiten an.
Zielgruppe
Fachkräfte aus verschiedenen
Branchen (des Profit- und Non-Profit-Bereichs)
wie z.B. (Sozial-)PädagogInnen,
Lehrkräfte, Juristen/-innen,
ErzieherInnen, Architekten, Pflegemanagement,
BeraterInnen, Psychologen/-innen,
Betriebs- und Personalräte, Führungskräfte
und MitarbeiterInnen in Personalwesen
und Verwaltung
A.
Qualifizierte Ausbildung zum/zur "zertifizierten
Mediator/in"
Die Ausbildung umfasst:
- 6 Seminare à 20 Std. = 120
Seminarstunden à 60 Min.
- 10 Std. Supervision (durch SupervisorInnen
DGSv)
- 10 Std. Intervision/kollegiale Beratung
Bereits während der Ausbildung
wird Mediation praktiziert und werden
Falldokumentationen erstellt.
Themen
und Termine der Kursblöcke
24. 10.–26. 10. 2013 (Do–Sa):
Mediation? Was ist das? Das Einführungs-
und Grundlagenseminar
9. 12.–11. 12. 2013 (Mo–Mi):
Die Phasen in der Mediation: Der rote
Faden vom Erstkontakt bis zur Abschlussvereinbarung
13. 2.–15. 2. 2014 (Do–Sa):
Gesprächsführung ist (k)eine
Kunst: So wirkt systemisch-lösungsorientierte
Gesprächsführung!
7. 4.–9. 4. 2014 (Mo-Mi): Kultur
des Streitens - Konfliktstrategien
und erfolgreiche Verhandlungstechniken
29. 5.–31. 5. 2014 (Do–Sa):
Mediation und Recht: von A wie Abgrenzung
zu Rechtsberatung bis Z wie Zeugnisverweigerungsrecht
28. 7.–30. 7. 2014 (Mo–Mi):
Mediation ist Vielfalt! Settings der
Mediation (Einzel-
gespräche, Pendeldiplomatie,
Paar-, Team- und Gruppensettings);
Kolloquium.
Fordern Sie bei Interesse bzgl. der
genauen Inhalte das Ausbildungskonzept
an oder informieren Sie sich unter
www.komed-muenchen.de.
B.
Vertiefungsschwerpunkt: Intensivierungsworkshop
Trennungs- und Scheidungsmediation
oder Mediation in der Arbeitswelt
Die Schwerpunktqualifizierung umfasst:
- 30 Seminarstunden à 60 Min.
- 20 Std. Supervision
- 10 Std. Intervision/kollegiale Beratung
Themen
und Termine der Vertiefungsschwerpunkte
Schwerpunkt 1: Macht,
Liebe, Geld !? (Trennungs- und Scheidungsmediation
sowie Familienmediation) (30 Std.)
vom 09.10.-12.10.2014 (Do–So)
Schwerpunkt 2: "Mobbing
und andere Nettigkeiten". Mediation
am Arbeitsplatz, in Teams und Mehrparteiensystemen
(30 Std.) vom 11. 12.-14. 12. 2014
(Do–So)
Zertifizierung/Anerkennung
Zu A.: Zertifizierungsmöglichkeit
nach § 5 und 6 Mediationsgesetz
(140 Std.):
Die Ausbildung erfolgt bei gegenwärtigem
Erkenntnisstand nach den Vorgaben
des Mediationsgesetzes. Voraussetzungen:
Absolvieren aller Seminare (120 Std.),
Abgabe von zwei Falldokumentationen
und deren positive Bewertung, je 10
Std. Supervision und Intervision sowie
erfolgreiche Teilnahme am Abschlusskolloquium
führen zum (KOMED-)Zertifikat
als MediatorIn.
Zu B.: Intensivierung in der
Trennungs-/Scheidungsmediation oder
der Mediation in der Arbeitswelt (60
Std.):
Voraussetzungen: Seminar (30 Std.),
Abgabe von zwei weiteren Fällen
und deren positive Bewertung, 20 Std.
Supervision und 10 Std. Intervision
führen zum erweiterten, Schwerpunkt
- Zertifikat Plus von KOMED (über
Grundqualifizierung plus Intensivierung).
Individuell ist auf dieser Basis die
Anerkennung als MediatorIn BM zu beantragen
und zu erhalten. Baustein A
und B zusammen ergeben
200 Std., die beim BM e.V.
für eine Anerkennung
bzw. Zertifizierung
als Mediator/-in BM nötig
sind. Die drei Verbände (BAFM,
BM und BMWA) erkennen die Ausbildungen,
Richtlinien etc. der anderen Verbände
an; daher ist auch die Mitgliedschaft
im jeweils anderen Verband prinzipiell
möglich; dies trifft auch für
die deutschsprachigen Verbände
in der Schweiz und Österreich
zu.
Referentinnen
und Referenten
- Georg Vogel, München: Mediator
und Ausbilder für Mediation BM,
Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Familientherapeut
(DGSF), Supervisor (DGSv)
- Iris Filliè Utz, Zürich:
M.A. Mediation, Dipl.-Sozialpädagogin,
Familientherapeutin und Supervisorin
(DGSF), Mediatorin (BM)
- Anja Köstler, Gronsdorf bei
München: Dipl.-Sozialpädagogin,
Mediatorin und Ausbilderin für
Mediation BM, Team- und Organisationsentwicklung
- Jan Haschl, Reutlingen: Dipl.-Pädagoge,
Supervisor (DGSv), Lehrsupervisor,
Mediator und Ausbilder für Mediation
BM
- N.N. (für die juristischen
Aspekte)
Rahmenbedingungen
Ort: München
(10 min. vom Hauptbahnhof entfernt)
Teilnehmerzahl: maximal
18
Teilnahmevoraussetzungen:
Abgeschlossene Berufsausbildung, zweijährige
Berufserfahrung, Bereitschaft zur
Eigenerfahrung, Teilnahme an einem
Vorgespräch (Kennenlernen und
Erwartungsabklärung)
Seminarkosten A.
Basisqualifizierung: (Zertifizierung
nach § 5 und 6 Mediationsgesetz):
3190,– Euro, zahlbar in drei
Raten; der Preis beinhaltet: 120 Std.
Seminare, 10 Std. Supervision, Intervision,
die ausführlichen Ausbildungsunterlagen,
das Abschlusskolloquium incl. Rückmeldung
zu den Falldokumentationen, die Ausgabe
des KOMED-Zertifikates, auf dessen
Basis die Zertifizierung laut Mediationsgesetz
erfolgen kann
Seminarkosten B.
Vertiefungsschwerpunkt: Intensivierungsworkshop
Trennungs- und Scheidungsmediation
oder Mediation in der Arbeitswelt:
1190,– Euro, zahlbar in 2 Raten;
das beinhaltet: 30 Std. Seminare,
20 Std. Supervision, Intervision,
ausführliche Ausbildungsunterlagen,
die Rückmeldung zu den Falldokumentationen,
die Ausgabe des KOMED-Zertifikates
Plus (Grundlehrgang plus Vertiefungsschwerpunkt),
auf dessen Basis die Zertifizierung
laut BM e.V. erfolgen kann.
Die Ausbildung ist gemäß
Bescheid der Regierung von Oberbayern
umsatzsteuerbefreit.
Ermäßigung:
10 % für Alleinerziehende, Teilzeitkräfte
(unter 24 Std./Woche), Arbeitslose,
BerufswiedereinsteigerInnen etc.;
5 % Ermäßigung für
Frühbucher (bis 1. 7. 2013)
Anmeldeschluss: 9.
10. 2013
Kostenlose Infoabende:
5. 6. und 24. 9. 2013 (jeweils um
18 Uhr) am Weißenburgerplatz
1, München, Supervisionspraxis
Vogel; vorherige Anmeldung unter 089/74793004
erforderlich
Anmeldung: G. Vogel,
KOMED-München, Brucknerstr. 24,
81677 München, Tel. 089/74793004,
E-mail: GeorgVogel@t-online.de
oder im Internet (siehe Mediationsausbildung/
Anmeldung/Download-Formular) unter
www.komed-muenchen.de
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