"Die Welt ist nicht, wie sie ist, sondern wie wir sind."
E. von Hirschhausen  
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Erzieherische Kompetenz:
Mediation in der Schule – Konfliktmanagement und Streitschlichtung (TRAINING)
Ein zentraler Aspekt von Gewaltprävention ist die Förderung von Konfliktfähigkeit und lösungsorientierter, fairer und gewaltfreier Konfliktbearbeitung. Denn mangelnde Fähigkeiten zur konstruktiven Konfliktregelung in Schulen sind Einbruchstellen für Gewalt.

Es werden verschiedene, gut geeignete und gut evaluierte Formen des Konfliktmanagements und der Mediation vorgestellt bzw. stehen den Schulen zur Verfügung.

Ein Schwerpunkt ist dabei die Mediation, die sowohl durch Erwachsene als auch durch dafür ausgebildete Schüler/innen durchgeführt werden kann. Mediation fördert eigenverantwortliche, kreative und zukunftsorientierte Vereinbarungen, welche die Beteiligten i.d.R. als tragfähig und akzeptabel empfinden. Ziel ist es, den Konfliktbeteiligten zu helfen, eigenverantwortlich sog. Win-Win-Lösungen zu erarbeiten. Mediator/innen sind nicht (Schieds-)Richter, sondern Prozessbegleiter (Konfliktlotsen) auf dem Weg zur konstruktiven, strukturierten Konfliktbearbeitung.

Die Vermittlung in Konflikten von Jugendlichen bzw. Schüler/innen ist auch durch neutrale, dafür ausgebildete Mit-Schüler/innen (sog. Konfliktlotsen oder Peer-Mediator/innen) möglich. Ca. 90 % der Mediationen unter Jugendlichen an Schulen enden mit einer schriftlichen Vereinbarung, in der fest gehalten wird, was jede/r zur Lösung des Konflikts beiträgt und wie ein angerichteter Schaden wieder gut gemacht wird.

Zugleich kann Peer-Mediation der Sozialerziehung und Organisationsentwicklung von Schule dienen und langfristig eine Kultur des gewaltfreien Umgangs entwickeln. Sowohl Lehrerschaft als auch Eltern und SchülerInnen sind aktiv einbezogen.
Inhalte: Ziele:
Welche Möglichkeiten des schulischen Konfliktmanagements
gibt es?

Was ist Mediation? Wie wirkt Mediation?

(Kennen)Lernen der Phasen der Mediation

Setting und Grenzen der Mediation

Peer-Education: Schüler/innen vermitteln Konflikte von Mitschüler/innen

Aufbau und Voraussetzungen eines Peer-Mediations-Projekts (Schülerstreitschlichtung)

Sensibilisierung der Lehrkräfte und Eltern

Wie werden die Schüler-Mediator/innen gewonnen und ausgebildet?

Welche Begleitung brauchen sie?

  In der Veranstaltung I erhalten die Teilnehmer/innen insbesondere einen Überblick, konkrete Informationen und Einschätzungen zu verschiedenen Formen von Konfliktmanagement und Mediation an Schulen. Herangehensweisen und Erfahrungen werden ausgetauscht und gemeinsam bewertet.

In der Veranstaltung II trainieren die Teilnehmer/innen, selbst mediatorisch tätig zu werden. Sie werden fortgebildet in Gesprächsführung bei Konflikten. Sie erhalten die nötige Vorbereitung, selbst Formen des Konfliktmanagements und der Schülerstreitschlichtung in der Schule erfolgreich zu etablieren.

Die beiden Veranstaltungen können einzeln, aber auch zusammen/aufeinander aufbauend besucht werden.

Methoden:
Impulsreferat, praktische Übungen/Demonstration, Rollenspiele, Skulpturen, Kleingruppenarbeit, Fallbesprechung

Abschluss:
Bei der Teilnahme an beiden Veranstaltungen wird zusätzlich zur Teilnahmebescheinigung von INPUT ein Zertifikat des Mediationsinstituts KOMED erteilt, das z.B. bei Anerkennungsverfahren als Schulmediator oder Mediator angerechnet wird.
Zielgruppe: Lehrer/innen, Schulpsycholog/innen, Schulsozialarbeiter/innen, Sozialpädagog/innen aus der Jugendhilfe/Jugendarbeit (gerne auch Teams/Tandems aus Schule und Jugendhilfe)
Referent/innen: Georg Vogel (Sozialpädagoge, Mediator BM und Ausbilder für Mediation, Supervisor)
Termin: Termine nach Vereinbarung möglich
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 18
Kosten: EUR 269,–
Anmeldung: online hier
 
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