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Die Qualifizierung beinhaltet
folgende Themen:
1.
Handlungstheoretische
Zusammenhänge
Aktuelle
Erklärungszusammenhänge
von Gewalt
Eigene
aktive und passive Gewalterfahrungen
Theorie
und Anwendungspraxis von
Anti-Aggressivitäts-Training/Coolness-Training
und Deeskalation
Konzept-
und Organisationsentwicklung
für die eigene Praxis
Auseinandersetzung
mit Bedürfnissen,
Gefühlen und Interessen
von Gewalttätern
2. Training von Methoden
und Techniken
Konfrontation
Deeskalation Theaterpädagogik
Interaktionspädagogische
Übungen und Spiele
Körpersprache - Visualisierung
von Haltungen, Meinungen,
Denkmustern und Erfahrungen
Methoden
der Grenzziehung im Alltag
zur Normverdeutlichung
Psychodrama
Training
von handlungspraktischen
Regeln und Strategien
mit dem Ziel zukünftiger
Gewaltfreiheit
3. Organisationsentwicklung,
ein Modul der Gewaltprävention
Analyse
krisen- und gewaltfördernder
Aspekte in Institutionen
Entwicklung
eines institutionellen
Interventionskonzeptes
und Ordnungsrahmens
Transfer
der erlernten Methoden
in den pädagogischen
Alltag
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Zielsetzung: Sie
werden zur Führungskraft
für Gewalttäter
ausgebildet.
Die
Ausbildungsreihe verbindet
theoretische Hintergründe
und praktische Methodenanwendung.
Sie ist aber vor allem
praxis- und selbsterfahrungsbezogen
angelegt. So werden konfrontative
Interventionsstrategien
(der heiße Stuhl
und andere Techniken)
geübt und somit auch
selbst erfahren. Die Selbsterfahrung
bringt den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern mehr Sicherheit
im Umgang mit gewalttätigen
jungen Menschen.
Es
ist erwünscht, bereits
während der Ausbildung
mit der Umsetzung des
Erlernten zu beginnen.
Teilnahmevoraussetzung:
Die Zusatzausbildung ist
nicht für Personen
geeignet, die eine unbearbeitete
eigene Gewaltgeschichte
haben. Die Qualifizierung
richtet sich an pädagogische
Fachkräfte, die einer
konfrontativen Grundhaltung
positiv gegenüberstehen.
Eine Ausgewogenheit zwischen
Männer und Frauen
wird angestrebt.
Abschluss:
Nach erfolgreicher Teilnahme
erhalten die Teilnehmer/innen
ein Zertifikat.
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