Zusatzausbildungen
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Zertifizierte Zusatzausbildung zum/zur Sozialkompetenztrainer/in

Kursbeginn: November 2020

Der gesellschaftliche Wandel hat zur Folge, dass die Familie soziale Kompetenzen nicht mehr in dem Maße an die Kinder vermittelt, wie dies früher geschah. Auch Ausbildungsbetriebe klagen oft, dass bestimmte Jugendliche diese Erwartungen nicht erfüllen. Andere gesellschaftliche Instanzen geraten dadurch zunehmend in die Verantwortung, Erziehung und Sozialisation zu übernehmen. Schule und Jugendhilfe werden zunehmend stärker gefordert, im Rahmen ihrer Angebote auch personale und soziale Kompetenzen an Kinder und Jugendliche zu vermitteln.Im pädagogischen Alltag von Schule und Jugendhilfe wird man immer wieder mit den Defiziten der Kinder und Jugendlichen im sozialen Umgang konfrontiert. Dies macht es notwendig, angemessen auf diese sozialen Defizite einzugehen und entsprechende methodisch-didaktische Konzepte zu entwickeln, mit deren Hilfe Kinder und Jugendliche soziale Kompetenzen erlernen können.

Soziale Kompetenz, häufig auch „Soft Skills“ genannt, bezeichnet das Spektrum der persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen, die dazu beitragen, individuelle Handlungsziele mit den Einstellungen und Werten einer Gruppe zu verknüpfen und das Verhalten und die Einstellungen von Mitmenschen in diesem Sinne zu beeinflussen. Soziale Kompetenz bezeichnet somit die Gesamtheit der Fertigkeiten, die für die soziale Interaktion nützlich oder notwendig sind.In der Zusatzausbildung setzen sich die Teilnehmer/innen mit der Frage auseinander, was Sozialkompetenz umfasst, da sich diese Kompetenz aus verschiedenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zusammensetzt. Sie sind am Ende der Ausbildung in der Lage, die Sozialkompetenz bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Gruppen gezielt zu fördern.

Zielsetzung der Ausbildung

Die Teilnehmer/innen erlernen inhaltliche Angebote zu gestalten, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene befähigen, sozial kompetent und eigenverantwortlich zu handeln. Diese Angebote sind im präventiven Bereich angesiedelt. Den Teilnehmer/innen werden inhaltlich-fachliche Fähigkeiten vermittelt, sie erlangen methodisch-didaktische Fertigkeiten und sind in der Lage, als Trainer/in passende konzeptionelle Antworten für die Anforderungen in der Praxis zu entwickeln und ihre Rolle als Trainer/in zu klären. Neben dem Erwerb fachlich-methodischer Kompetenz setzen sich die Teilnehmer/innen auch selbstreflexiv mit ihren persönlichen und beruflichen Hintergründen auseinander.

 

Textblock 2 / Inhalte / Beschreibung:

Modul 1: Soziale Architektur der Gruppe und soziales Lernen in der Gruppe – Hintergrundwissen zu gruppendynamischen Erscheinungsformen, Auseinandersetzung mit der Trainer-Rolle, methodische Antworten auf gruppendynamische Erfordernisse und den Umgang mit Störungen, Integration und Abgrenzung, sowie Beziehungsarbeit und Selbstbehauptung

Modul 2: Soziale Diagnostik, Ressourcenarbeit und Motivation – Hintergrundwissen zu zentralen Aspekten der Persönlichkeitsentwicklung, Motivationspsychologie und systemischer Ressourcenarbeit

Modul 3: Methodenzirkel zum Training der Empathiefähigkeit – Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, Empathievermögen, Antizipation und Selbststeuerung

Modul 4: Methodenzirkel zum Training der Selbstkompetenz –Selbsteinschätzung, Selbstorganisation, Durchhaltevermögen

Modul 5: Methodenzirkel zum Training der grundlegenden kommunikativen Kompetenzen – Gespräche anbahnen, Gespräche intensivieren, diskutieren und verhandeln

Modul 6: Methodenzirkel zum Training der Affektkontrolle – Deeskalative Strategien, Strategien der Konfliktlösung, Selbststeuerung und Emotionskontrolle im Konflikt

Modul 7: Abschluss und Kolloquium – Abschlusskolloquium und Zertifizierung der Lehrgangsteilnehmer/innen

Methoden Impulsreferate, Literaturstudium, Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, kollegiale Beratung, Hausarbeiten, Situationsanalyse, Praxisreflexion

Zielgruppe Insbesondere Fachkräfte im pädagogischen Bereich: Schule, Jugendhilfe, berufliche Bildung, Ausbildung, Nachqualifizierung, und im Bereich der Arbeit mit Gruppen oder Einzelfällen

Teilnahmevoraussetzung Pädagogische/fachliche Ausbildung, drei Jahre Berufserfahrung, Bereitschaft zur Selbstreflexion; eine Möglichkeit zur Anwendung des Gelernten ist erwünscht.

Referent/innen Dagmar Cordes, Werner Egger, Sabine Wolff

Bestandteile Die Zusatzausbildung umfasst 7 Module mit insgesamt 18 Seminartagen, 6 Intervisionsgruppen zwischen den Modulen, Hausarbeit (Konzept/Projektbericht), Kolloquium. Kooperation mit dem Institut für Fort- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung (IF) der Katholischen Stiftungshochschule München

Zertifikat Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmer/innen ein Zertifikat des Institut für Fort- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung (IF) der Kath. Stiftungshochschule München.

Anmeldung Schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Motivationsschreiben für die Weiterbildung.

Info-Abend Es findet am 17.9.2020 um 18 Uhr ein Infoabend zur Weiterbildung statt.

Bei Interesse bitten wir Sie sich unter kooperationen@inputseminare.de anzumelden.

 

Modul 1: 23.-24. November 2020

Modul 2: 21.-22. Januar 2021

Modul 3: 22.-24. Februar 2021

Modul 4: 14.-16. April 2021

Modul 5: 10.-12. Mai 2021

Modul 6: 22.-24. Juli 2021

Modul 7: 16.-17. September 2021

Organisatorisches

Referent/in: Dagmar Cordes (Sozialpädagogin, Mediatorin, Antigewalttrainerin) / Werner Egger (Sozialpädagoge, Supervisor) / Sabine Wolff (Sozialpädagogin, Mediatorin, Systemischer Coach )
Termin: Montag, 23. November bis Dienstag, 24. November 2020
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: € 2.580,00
Anmeldeschluss: 9. Oktober 2020
Organisation: INPUT e.V.
Dauer: 18 Seminartage in 7 Blöcken
Block1/Beginn Montag, 23. und Dienstag, 24. November 2020
Seminarkosten: 2580,– EUR; zahlbar in drei Raten
Anmeldung bei: INPUT e.V., Sandstr. 41, 80335 München, Tel. (089)29160463, E-Mail info@inputseminare.de
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