Sexualisierte Gewalt und Trauma

Betroffene Kinder und Jugendliche wahrnehmen und begleiten

Noch genügend Plätze vorhanden

Sexualisierte Gewalt hat viele Gesichter und ist eine der schlimmsten Gewaltformen. Ein Grundverständnis zu Trauma und Traumafolgestörungen, verbunden mit Anregungen für den pädagogischen Alltag, gibt Fachkräften Sicherheit für professionelles Handeln. Basiswissen, z. B. zu Täter*innen-Strategien (grooming, cybergrooming) und zu Dynamiken, in denen sexualisierte Gewalt geschehen kann, wird vermittelt. Methoden aus dem Somatic Experiencing (SE) verbunden mit Techniken anderer Schulen, dienen der Stabilisierung. So erweitern Fachkräfte ihr Handlungsrepertoire nach vermuteter sexualisierter Gewalt.

Inhalte

  • Grundlagen sexualisierter Gewalt
  • Traumatisierung und Auswirkungen auf das Nervensystem
  • Stabilisierung, Regulierung, Beruhigung
  • Scham
  • Eigene Haltung zu Sexualität

Ziele

Neben Basiswissen zu sexualisierter Gewalt, zu Trauma und zum autonomen Nervensystem (in Anlehnung an die Polyvagal-Theorie) lernen Sie praktische Interventionen zur Regulation auf der Grundlage von Somatic Experiencing (SE), auch zur Selbstsorge.

Zielgruppe

(Sozial-) Päd. Fachkräfte, die mit Kindern (ab 4 J.) u. Jugendlichen arbeiten

Anna Gorenc

Erziehungswissenschaftlerin, Traumatherapeutin (SE, SEST, NARM, Polyvagal-Informiert Zertifiziert), Heilpraktikerin für Psychotherapie, systemische Familientherapeutin (DGSF) und Supervisorin (VFT), Praxiserfahrung in einer Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt, in der aufsuchenden Familienarbeit sowie in der traumasensiblen psychosozialen Beratung

  • Termin
    Do, 02.12.2027 - Fr, 03.12.2027
    09:30 - 17:30
  • Ort
    München
  • Referent*innen
    Anna Gorenc
  • Teilnehmer*innen max.
    16
  • Anmeldeschluss
    21.10.2027
  • €
    Preis
    375,00
  • Fortbildungsnummer
    F27/089

Weitere Kursempfehlungen

NEU: „Genervt – erstaunt – hilflos“ – Was mache ich jetzt?

Umgang mit aggressiven, emotional instabilen Jugendlichen

NEU: Trauma begegnen – Selbstschutz und Abgrenzung

Prävention sekundärer Traumatisierung