NEU: "TRAUMA-REFRESHER"

Weitergabe von Traumata an die nächste Generation

Keine Plätze mehr vorhanden

Unverarbeitete Traumata werden häufig unbewusst an die nächste Generation weitergegeben. In der Folge kann es zu fast direkten Wiederholungen des Verdrängten oder Geleugneten bei Kindern und Enkelkindern kommen – sowohl auf der Opfer- wie auch auf der Täterebene.

Äußere Gewalt- oder traumatisierende Erfahrungen der Vorfahren hinterlassen Spuren im Inneren der Nachkommen. Verdrängte, geleugnete Traumatisierungen wirken transgenerational weiter – auf der Symptomebene oder in Form übernommener Scham- oder Schuldgefühle – und können so freie eigenständige Entwicklung bei den Nachkommen verhindern oder negativ beeinflussen.

Ziele

In diesem Seminar lernen wir, wach für die Spuren der Vergangenheit im Leben der von uns begleiteten Kinder/Jugendlichen zu werden – und mit ihnen und für sie einen guten Umgang mit dem Verleugneten, Bagatellisierten und nicht Zugegebenen zu lernen, so dass sie frei werden können von den Schatten vergangener Traumata ihrer Vorfahren. 

Methoden

Input, Austausch, Fallarbeit 

Zielgruppe

Nur für Absolvent*innen der Weiterbildung zum*zur Traumapädagog*in sowie Traumazentrierten Fachberater*in.

Maria Zepter

Dipl.-Psychologin, Psychotherapeutin in eigener Praxis, Trauma-Therapeutin, Leitung mehrerer Projekte für traumatisierte Menschen und Flüchtlinge im In- und Ausland, fundierte Kenntnis der islamischen Kultur und Religion; Ausbilderin im Bereich Traumapädagogik, Referentin in den Bereichen Trauma, Flüchtlingsarbeit, Spiritual Care; Beratung/Therapie muslimischer Patienten und Opfer terroristischer Gewalt

  • Termin
    Fr, 03.02.2023
    09:30 - 17:30
  • Ort
    München
  • Referent*innen
    Maria Zepter
  • Teilnehmer*innen max.
    14
  • Anmeldeschluss
    22.12.2022
  • Preis
    165,00
  • Fortbildungsnummer
    F23/128

Weitere Kursempfehlungen

„Und wenn wer aus der Reihe tanzt…“

Wertschätzender Umgang mit Störungen

NEU: Scheidung – und was wird aus mir?

Was pädagogische Fachkräfte über Trennung und Scheidung wissen sollten