Selbstfürsorge in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

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In der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen kommt es zu Situationen, die viel Einsatz und Energie erfordern. Wir sind dabei nicht selten mit dem Gefühl eigener Hilflosigkeit konfrontiert. Wie können wir dieser Herausforderung positiv begegnen und nicht in die Falle sekundärer Traumatisierung tappen? Notwendig ist ein wacher und liebevoller Blick auf uns selbst – ganz im Sinne guter Selbstfürsorge. So können wir bewusst den ersten Anzeichen von Mitgefühlserschöpfung begegnen.

Das Seminar vermittelt Fachwissen über sekundäre Traumatisierung in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen, Grundlagen guter Coping- und Selbstfürsorgestrategien. Der Weg wird wieder frei für mehr Leichtigkeit und gutes Miteinander.

Inhalte

  • Symptome und Risikofaktoren sekundärer Traumatisierung
  • Mitgefühlserschöpfung, „Ansteckung“ mit Symptomen anderer 
  • Selbstfürsorge im Alltag
  • „Gute Nähe – gute Distanz“

Ziele

Lernen, erste Anzeichen von sekundärer Traumatisierung zu erkennen und präventive Strategien der Selbstfürsorge anzuwenden.

Methoden

Input, Diskussion, Reflexion, Übungen

Maria Zepter

Dipl.-Psychologin, Psychotherapeutin in eigener Praxis, Trauma-Therapeutin, Leitung mehrerer Projekte für traumatisierte Menschen und Flüchtlinge im In- und Ausland, fundierte Kenntnis der islamischen Kultur und Religion; Ausbilderin im Bereich Traumapädagogik, Referentin in den Bereichen Trauma, Flüchtlingsarbeit, Spiritual Care; Beratung/Therapie muslimischer Patienten und Opfer terroristischer Gewalt

  • Termin
    Fr, 07.07.2023
    09:30 - 17:30
  • Ort
    München
  • Referent*innen
    Maria Zepter
  • Teilnehmer*innen max.
    14
  • Anmeldeschluss
    26.05.2023
  • Preis
    170,00
  • Fortbildungsnummer
    F23/62

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