NEU: „TRAUMA-REFRESHER“

Zwangsverhalten als Traumafolgestörung

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Zwangshandlungen und -gedanken sind häufig Folgen einer unbewussten oder nicht zugelassenen Angst. Hinter zwanghaftem Verhalten steckt oft ein unbekanntes oder verdrängtes Trauma. Besonders sexuelle Traumata können sich in Form von Kontroll-, Wasch-, Gedanken- und Bewegungszwängen auswirken.

Der Zwang ist vielfach der Ausdruck eines verschobenen Kontrollbedürfnisses, die mit dem Trauma verbundenen Gefühle von Angst und Ausgeliefertsein durch „Tun“ zu kompensieren.

Zwangsstörungen gehören zu den am meisten unerkannten und tabuisierten Störungen überhaupt und sind – vor allem im Erwachsenenalter – nicht einfach zu behandeln. Es ist daher wichtig, sie so früh wie möglich bei Kindern und Jugendlichen zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren.

Ziele

In dem Seminar wollen wir uns ein fachliches Wissen über die verschiedenen Formen von Zwang als Traumafolgestörung aneignen und gute Umgangsmöglichkeiten damit im Rahmen psycho-sozialer Begleitung erkunden und einüben. 

Methoden

Input, Austausch, Fallarbeit

Hinweis

Teilnahmevoraussetzung nur für Absolvent*innen der Weiterbildung zum*zur Traumapädagog*in sowie Traumazentrierten Fachberater*in

Maria Zepter

Dipl.-Psychologin, Psychotherapeutin in eigener Praxis, Trauma-Therapeutin, Leitung mehrerer Projekte für traumatisierte Menschen und Flüchtlinge im In- und Ausland, fundierte Kenntnis der islamischen Kultur und Religion; Ausbilderin im Bereich Traumapädagogik, Referentin in den Bereichen Trauma, Flüchtlingsarbeit, Spiritual Care; Beratung/Therapie muslimischer Patienten und Opfer terroristischer Gewalt

  • Termin
    Fr, 24.11.2023
    09:30 - 17:30
  • Ort
    München
  • Referent*innen
    Maria Zepter
  • Teilnehmer*innen max.
    14
  • Anmeldeschluss
    12.10.2023
  • Preis
    165,00
  • Fortbildungsnummer
    F23/129

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