Selbstverletzung – Warum?

Hintergründe und Handlungsstrategien

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Selbstverletzung löst bei Betreuer*innen oft heftige Gefühle aus und verhindert damit den Blick auf die Betroffenen. Hilflosigkeit, Fassungslosigkeit, Ekel, Angst oder Wut bestimmen häufig die eigene Reaktion. Selbstverletzendes Verhalten (SVV) entsteht aus einer meist tiefsitzenden Problematik. Eine Steuerung des Verhaltens ist zunächst schwer möglich. Leider wird SVV anfangs oft nicht wahrgenommen oder verharmlost.
In diesem Seminar werden die Formen von SVV sowie der pädagogische Umgang damit erläutert. Anhand von Fällen der Teilnehmenden lassen sich mit Hilfe von Rollenspielen angemessene Reaktionen darstellen.

Inhalte

  • Formen von SVV 
  • Psychische Hintergründe
  • Phasen, Ursachen, Mechanismen und Behandlungsmöglichkeiten von SVV 
  • Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die SVV ausüben 
  • Reflexion der eigenen Reaktion auf SVV

Ziele

Grundlagen und Verständnis von SVV erwerben; praktischen Umgang mit Betroffenen lernen und üben

Methoden

Präsentation, Impulse, Fallanalysen, Interaktion in der Gruppe, Rollenspiele

Dr. Jürgen Killus

Diplom-Psychologe, Psychoanalytiker, Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor, Psychotherapeut in eigener Praxis, Mitarbeiterweiterbildung und Supervision im Umgang mit psychischen Störungen

  • Termin
    Di, 05.03.2024
    09:30 - 17:30
  • Ort
    München
  • Referent*innen
    Jürgen Killus
  • Teilnehmer*innen max.
    16
  • Anmeldeschluss
    22.01.2024
  • Preis
    175,00
  • Fortbildungsnummer
    F24/135

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