Trauer und Beziehungsverlust bei Kindern und Jugendlichen gut begleiten

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Kinder und Jugendliche werden in ihrer Trauer oft alleingelassen. Sie erleben Trauer anders als Erwachsene. Wenn ein Elternteil, Geschwister oder Freunde sterben, fehlt oft die tröstende, empathische Umgebung. Der Verlust einer wichtigen Bezugsperson in der Kindheit ist ein einschneidendes Ereignis, das häufig mit Schuldgefühlen besetzt ist und das spätere Leben mitprägt. In diesem Seminar holen wir die Themen Trauer, Abschied, Verlust und Vergänglichkeit aus dem Tabubereich. Ziel ist, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Trauer sensibel zu erfassen und zu begleiten. Dies schließt für die Teilnehmenden ein Berührt-Werden mit der eigenen Geschichte nicht aus.

Inhalte

  • Trauer und Trauerprozess 
  • Reaktionen von Kindern auf frühen Eltern- oder Geschwisterverlust 
  • Tod und Sterben in der Vorstellung von Kindern und Jugendlichen 
  • Sonderfall Suizid 
  • Schuldgefühle und -zuweisung 
  • Abschiedsrituale

Ziele

Es werden konkrete Empfehlungen für den Umgang mit trauernden Kindern und praktische Ratschläge für die Krisenintervention gegeben.

Methoden

Vortrag, Fallbeispiele, Übungen, Reflexion, systemische Aufstellung, Abschiedsritual, Film

Maria Zepter

Dipl.-Psychologin, Psychotherapeutin in eigener Praxis, Trauma-Therapeutin, Leitung mehrerer Projekte für traumatisierte Menschen und Flüchtlinge im In- und Ausland, fundierte Kenntnis der islamischen Kultur und Religion; Ausbilderin im Bereich Traumapädagogik, Referentin in den Bereichen Trauma, Flüchtlingsarbeit, Spiritual Care; Beratung/Therapie muslimischer Patienten und Opfer terroristischer Gewalt

  • Termin
    Mo, 10.06.2024 - Di, 11.06.2024
    09:30 - 17:30
  • Ort
    München
  • Referent*innen
    Maria Zepter
  • Teilnehmer*innen max.
    14
  • Anmeldeschluss
    26.04.2024
  • Preis
    335,00
  • Fortbildungsnummer
    F24/043

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