Häusliche Gewalt

Dynamik und Intervention

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Häusliche Gewalt kommt häufig vor. Sie reicht von subtiler Gewalt, wie Einschüchtern und Demütigen, bis hin zu physischer Gewalt, Vergewaltigung etc. Häusliche Gewalt ist kein einmaliges Ereignis, sie kommt wieder. Zunächst scheint sich die Situation zu beruhigen, dann wird der Gewaltausübende erneut gewalttätig. Oft wird die häusliche Gewalt verleugnet, das Thema ist schambesetzt. Fachkräfte, die mit Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern und Familien arbeiten, werden oft mit häuslicher Gewalt konfrontiert. Es ist wichtig, die Entwicklung der Gewalt in Lebensgemeinschaften zu verstehen. Zentral ist der Fokus auf die Täter* und deren innere Dynamik.

Inhalte

  • Dynamik häuslicher Gewalt mit Fokus auf die Täter* 
  • Woher kommt die Gewalt? 
  • Wie wird mit dem Täter* gearbeitet, damit die Dynamik unterbrochen wird? 
  • Welche Interventionsmöglichkeiten gibt es mit Blick auf das Familiensystem?

Ziele

Grundlagen erwerben, Dynamik im Beziehungs-/Familiensystem verstehen, Interventionsmöglichkeiten kennenlernen

Methoden

Impulse, Austausch, Gruppen-/Fallarbeit

Zielgruppe

Fachkräfte, die mit Familien, Kindern, Männern, Frauen arbeiten

Andreas Schmiedel

Sozialpädagoge; langjährige Erfahrung in der Offenen Jugendarbeit und Jungenarbeit; Erziehungsbeistandschaften für männliche Jugendliche; Trainer und Ausbilder für Selbstbehauptungskurse für Jungen; langjährige Erfahrung in der Jungen- und Männergruppenarbeit, auch mit Männern mit Behinderung, Fluchterfahrung, Straffälligkeit; Sozialtrainings für schwieriges männliches Klientel; Deeskalationstrainer; Referent für Jungen- und Männerarbeit

  • Termin
    Mi, 18.09.2024
    09:30 - 17:30
  • Ort
    München
  • Referent*innen
    Andreas Schmiedel
  • Teilnehmer*innen max.
    16
  • Anmeldeschluss
    06.08.2024
  • Preis
    180,00
  • Fortbildungsnummer
    F24/075

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