Prävention von Übergriffen und sexualisierter Gewalt in der Betreuung von Erwachsenen mit Behinderung

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Menschen mit Behinderung werden häufiger Opfer von Übergriffen und Gewalt. Anders als in der Jugendhilfe sind Präventionskonzepte nicht gesetzlich vorgeschrieben. Wie erkennen pädagogische, Assistenz- und Pflegefachkräfte Risiken? Welche Möglichkeiten gibt es, um schützend und präventiv zu handeln?
Auch die Frage, wie Übergriffe an und durch Mitarbeiter*innen verhindert werden können und wie damit professionell umgegangen werden kann, wird in diesem Seminar behandelt.

Inhalte

  • Grundlagen 
  • Folgen von Vernachlässigung, Gewalt und Traumatisierungen 
  • Risikoanalysen 
  • Schutz vor Gewalt und Übergriffen für Bewohner*innen und Personal 
  • Einrichtungsspezifische Strategien, Partizipation 
  • Schutzkonzept anstoßen und strategisch umsetzen

Ziele

Das Seminar bietet fachliche Orientierung und methodische Grundlagen zur Prävention von Übergriffen/sex. Gewalt in Einrichtungen für Erwachsene mit Behinderung. Es werden Maßnahmen erarbeitet und Arbeitshilfen gegeben.

Methoden

Input, good practice, Struktur-/Prozessanalysen, Gruppenarbeit, Rollenspiel

Zielgruppe

Führungskräfte, Mitarbeiter*innen-/ Bewohner*innenvertretungen

Polina Hilsenbeck

Dipl.-Psychologin, psycholog. Psychotherapeutin, Mitbegründerin des FrauenTherapieZentrum (FTZ) in München, im FTZ ab 1978 tätig als Therapeutin, Projektmanagerin und Abteilungsleitung, 2008 bis 2016 als Geschäftsführung und fachliche Gesamtleitung; seit 1988 Fortbildungsreferentin und Supervisorin im deutschsprachigen Raum, Lehrbeauftragte, u.a. an der Hochschule München; Autorin zahlreicher Fachartikel, aktiv in verschiedenen Gremien und Aktionsgruppen

  • Termin
    Mi, 27.11.2024 - Do, 28.11.2024
    09:30 - 17:30
  • Ort
    München
  • Referent*innen
    Polina Hilsenbeck
  • Teilnehmer*innen max.
    16
  • Anmeldeschluss
    15.10.2024
  • Preis
    340,00
  • Fortbildungsnummer
    F24/120

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