Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen

Diagnostik, Prävention und Intervention

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Immer mehr Kinder und Jugendliche werden heute als verhaltensauffällig beschrieben. Die Diagnosen reichen von Depressionen über Aufmerksamkeitsstörungen bis hin zu Borderlinestörungen, Essstörungen und selbstverletzendem Verhalten. Das dreitägige Seminar bietet einen kompakten Überblick über die häufigsten psychischen Probleme. Das sind neben den oben genannten Störungen auch noch Angststörungen, auffällig aggressives Verhalten, bei kleineren Kindern Einnässen, Einkoten und oppositionelles Trotzverhalten.

Das Seminar will den professionellen Blick ebenso wie die Intuition schulen, um Auffälligkeiten zu erkennen, sie einordnen zu können, und dann gezielt zu handeln. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über ausgewählte Verhaltensauffälligkeiten. Außerdem lernen Sie die wichtigsten diagnostischen Kriterien der einzelnen Störungen (nach ICD-10) kennen, um eine Verhaltensauffälligkeit von einer psychischen Störung unterscheiden zu können.

Neben der diagnostischen Einordnung und dem theoretischen Basiswissen ist vor allem ein geschulter Blick die Voraussetzung, um sich anbahnende psychische Auffälligkeiten früh zu erkennen. Deshalb bietet das Seminar auch die Möglichkeit, anhand eigener Fallbeispiele den Blick auf auffällige Kinder zu schulen und gezielte Reaktionsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag zu erarbeiten.

Inhalte

  • Von der Auffälligkeit zur Störung
  • Überblick über die häufigsten Störungen bei Kindern und Jugendlichen
  • Diagnostische Einordnung, Einblick in die Gutachtenerstellung, ICD-10
  • Beschreibung von einzelnen Verhaltensauffälligkeiten
  • Fallbesprechungen zu ausgewählten Verhaltensbereichen und mitgebrachten Fällen der Teilnehmenden
  • Resilienz: seelische Gesundheit bei den Kindern und bei uns selbst stärken

Ziele

Das Seminar vermittelt Grundlagenwissen zu ausgewählten Störungen und Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen. Sie erlangen Wissen über die Abgrenzung von Auffälligkeit und psychischer Störung. Der Blick wird geschult, wann ein Kind Hilfe braucht, und es werden Kenntnisse darüber vermittelt, wann es an andere Stellen verwiesen werden muss.

Methoden

Impulsreferat, Kleingruppenarbeit zu den einzelnen Störungen, Fallbesprechungen (gern mit Fällen der Teilnehmenden)

Ulrike Saalfrank

Diplompsychologin, psychologische Psychotherapeutin; Spezialisierung auf Kinder und Jugendliche, Leitung des psychologischen Dienstes in einem Jugendamt und Leitung des Themenfeldes: Kinderkrippe, Kindergärten und Kinderhorte; jahrelange Tätigkeit in Kinderkliniken in der Schweiz und in Deutschland; Supervisorin

  • Termin
    Mi, 30.11.2022 - Fr, 02.12.2022
    09:00 - 16:00
  • Ort
    Online
  • Referent*innen
    Ulrike Saalfrank
  • Teilnehmer*innen max.
    15
  • Anmeldeschluss
    19.10.2022
  • Preis
    410,00
  • Fortbildungsnummer
    OS22/34

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