Kultursensibel mit muslimischen Kindern/Jugendlichen arbeiten

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In vielen Bereichen der Sozialen Arbeit haben wir es mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen islamischer Herkunft zu tun. Es begegnen uns Facetten islamischer Lebensführung – durch Kultur und Religion geprägte Moral- und Wertvorstellungen, Rollenbilder und Erziehungsvorstellungen, die sich von unseren ggf. unterscheiden. Ein Wissen darüber und ein Vertraut-Sein auch mit den emanzipatorischen Vorstellungen der islamischen Kultur/Religion ermöglicht uns eine professionelle Begleitung muslimischer Kinder und Familien.
Das Seminar bietet Gelegenheit zum Fragenstellen und Einbringen eigener Fälle.

Inhalte

  • Kurze Einführung in die islamische Lebensweise
  • Zerrissenheit zwischen primärer (in der Familie stattfindender) und sekundärer Sozialisierung
  • Frauenrechte und Rollenbilder im Islam
  • Liebe, Beziehung und Sexualität
  • Erziehungsvorstellungen im Islam – Vorgabe und Realität

Ziele

Erweiterung interkulturelle Kompetenz, Wissenserwerb über kultursensible Begleitung muslimischer Kinder, Erweiterung fachlicher Perspektiven und Handlungsspielräume

Methoden

Input, Diskussion, Film 

Zielgruppe

Päd. Fachkräfte, die mit muslimischen Klient*innen arbeiten

Maria Zepter

Dipl.-Psychologin, Psychotherapeutin in eigener Praxis, Trauma-Therapeutin, Leitung mehrerer Projekte für traumatisierte Menschen und Flüchtlinge im In- und Ausland, fundierte Kenntnis der islamischen Kultur und Religion; Ausbilderin im Bereich Traumapädagogik, Referentin in den Bereichen Trauma, Flüchtlingsarbeit, Spiritual Care; Beratung/Therapie muslimischer Patienten und Opfer terroristischer Gewalt

  • Termin
    Mi, 30.09.2026
    09:30 - 17:30
  • Ort
    München
  • Referent*innen
    Maria Zepter
  • Teilnehmer*innen max.
    16
  • Anmeldeschluss
    19.08.2026
  • Preis
    180,00
  • Fortbildungsnummer
    F26/063

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