Sexualisierte Gewalt und Trauma

Betroffene Kinder und Jugendliche wahrnehmen und begleiten

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Sexualisierte Gewalt hat viele Gesichter und ist eine der schlimmsten Gewaltformen. Ein Grundverständnis zu Trauma und Traumafolgestörungen, verbunden mit Anregungen für den pädagogischen Alltag, gibt Fachkräften Sicherheit für professionelles Handeln.
Basiswissen, z. B. zu Täter*innen-Strategien (grooming, cybergrooming) und zu Dynamiken, in denen sexualisierte Gewalt geschehen kann, wird vermittelt. Methoden aus dem Somatic Experiencing (SE) verbunden mit Techniken anderer Schulen, dienen der Stabilisierung. So erweitern Fachkräfte ihr Handlungsrepertoire nach vermuteter sexualisierter Gewalt in der Praxis.

Inhalte

  • Grundlagen sexualisierter Gewalt
  • Traumatisierung und Auswirkungen auf das Nervensystem
  • Stabilisierung, Regulierung, Beruhigung
  • Scham
  • Eigene Haltung zu Sexualität

Ziele

Neben Basiswissen zu sexualisierter Gewalt, zu Trauma und zum autonomen Nervensystem (Polyvagal-Theorie) lernen Sie praktische Interventionen zur Regulation auf der Grundlage von Somatic Experiencing (SE), auch zur Selbstsorge.

Zielgruppe

(Sozial-)Päd. Fachkräfte, die mit Kindern (ab 4 J.) u. Jugendlichen arbeiten

Anna Gorenc

Erziehungswissenschaftlerin, Traumatherapeutin (NARM, SE, PITT, PITT-KID), Heilpraktikerin für Psychotherapie, systemische Familientherapeutin (DGSF) und Supervisorin (VFT), langjährige Tätigkeit in einer Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt, tätig im Traumahilfezentrum München

  • Termin
    Di, 08.12.2026 - Mi, 09.12.2026
    09:30 - 17:30
  • Ort
    München
  • Referent*innen
    Anna Gorenc
  • Teilnehmer*innen max.
    16
  • Anmeldeschluss
    27.10.2026
  • Preis
    345,00
  • Fortbildungsnummer
    F26/106

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