NEU: Lebendigkeit statt Scham: Der Weg zu einem gesunden Selbstbezug

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Scham ist eine universelle, zugleich häufig tabuisierte Emotion. Sie entsteht, wenn wir das Gefühl haben, den eigenen Werten oder den Erwartungen anderer nicht zu genügen. Während akute Scham Orientierung geben kann, führt chronische Scham oft zu Rückzug, Selbstabwertung und dem Gefühl, nicht zu genügen. Betroffene wären gerne „unsichtbar“ oder möchten „im Erdboden versinken“.
Wenn wir erkennen, dass chronische Scham meist weniger mit persönlichem Versagen als mit frühen Erfahrungen mangelnder Resonanz zusammenhängt, kann mehr Mitgefühl für uns selbst und für andere entstehen.
Die Verbindung aus Grundlagen und praktischen Übungen lädt dazu ein, Scham nicht nur besser zu verstehen, sondern neue Perspektiven und Handlungsspielräume zu entwickeln – hin zu mehr Selbstverbundenheit, Lebendigkeit und professioneller Souveränität.

Inhalte

  • Scham und Schuld
  • Entstehung und Entwicklung eines schambesetzten Selbstbildes
  • Natürliche und toxische Scham
  • Masken der Scham
  • Wege zur Auflösung chronischer Scham

Ziele

Das Gefühl „Scham“ verstehen, Scham bei Klient*innen und bei sich selbst erkennen, Handlungsspielräume erweitern

Methoden

Input, selbsterkundende Übungen, Reflexion

Zielgruppe

Päd./psych.soz. Fachkräfte

Anna Gorenc

Erziehungswissenschaftlerin, Traumatherapeutin (SE, SEST, NARM, Polyvagal-Informiert Zertifiziert), Heilpraktikerin für Psychotherapie, systemische Familientherapeutin (DGSF) und Supervisorin (VFT), Praxiserfahrung in einer Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt, in der aufsuchenden Familienarbeit sowie in der traumasensiblen psychosozialen Beratung

  • Termin
    Mi, 28.04.2027 - Do, 29.04.2027
    09:30 - 17:30
  • Ort
    München
  • Referent*innen
    Anna Gorenc
  • Teilnehmer*innen max.
    14
  • Anmeldeschluss
    17.03.2027
  • Preis
    370,00
  • Fortbildungsnummer
    F27/021

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