Pädagogisches Arbeiten lebt von der Qualität der Beziehungen, die wir als Fachkräfte anbieten. Erst eine klare Grenze zwischen uns und unserem Gegenüber macht echte Beziehung möglich. Vermischungen des eigenen inneren Raums mit dem des anderen dagegen führen häufig zu Kommunikationsschwierigkeiten. Woran bemerke ich, dass ich den eigenen Raum verlassen habe bzw. mein Gegenüber zu weit hereingelassen oder hereingebeten habe? Sende ich rechtzeitig Signale, um meine Grenzen zu schützen, bzw. gelingt es mir, bei mir zu bleiben? Diese Fragen sind für die eigene Selbstfürsorge wichtig und auch für das Gelingen professioneller Beziehungen.
Inhalte
- Systemische Ansätze zu Beziehungsgestaltung
- Projektionen und Übertragungsphänomene
- Professionelle Person vs. Privatperson
- Eigener Raum vs. fremder Raum
- System. Techniken für Eigensupervision/Selbstmanagement
- Elemente aus körperorientierter Psychotherapie u. Aufstellungsarbeit
Ziele
Den eigenen Handlungsspielraum erweitern, angemessen Grenzen setzen, individuell auf die Kommunikationsweise des Gegenübers eingehen können
Methoden
Impulse, Demonstrationen, Körperübungen, Fallbesprechungen
