Kennen Sie das auch? Ein 14-Jähriger sucht Anerkennung, indem er Härte demonstriert, andere abwertet oder sich über vermeintlich „unmännliches“ Verhalten lustig macht. Wie lassen sich solche Verhaltensweisen verstehen und pädagogisch bearbeiten?
Diese und weitere Fragen zu (traditionellen) Rollenbildern, Gleichstellung und gesellschaftlichen Einflüssen stehen im Mittelpunkt des Seminars. Es unterstützt Sie dabei, Ihre Haltung zu reflektieren und neue Impulse für die Praxis zu gewinnen. Sie erhalten Anregungen, wie Sie mit Abwehr, widersprüchlichem Verhalten, Orientierungslosigkeit und Überforderung bei jungen Männern professionell umgehen können.
Inhalte
- Männlichkeit, Antifeminismus, „toxic masculinity“ und „gender equality“
- Auswirkungen gesellschaftlicher Männlichkeitsbilder
- Einflüsse von Social Media, Manosphere und Vorbildern
- Biografie, Sozialisation und professionelle Haltung als Fachkraft
- Päd. Intervention
Ziele
Eigene Haltung reflektieren, Herausforderungen einordnen, Handlungssicherheit stärken, Interventionsmöglichkeiten erlernen
Methoden
Input, Fallarbeit, Reflexion, Gruppenarbeit, moderierter Austausch
Zielgruppe
Fachkräfte, die mit Jungen/jungen Männern ab ca. 12 Jahren arbeiten
