Im Umgang mit schwierigen Kindern und Jugendlichen kann eine konfrontative Pädagogik und deren ritualisierte Grenzziehung sehr wirksam sein. Konzepte der Grenzziehung sind dabei für diejenigen Kinder und Jugendlichen gedacht, bei denen empathisches Verstehen der Pädagog*innen nichts bewirkt. Durchsetzungsstärke sowie Konfliktbereitschaft im Sinne einer wohlwollenden Auseinandersetzung sind erforderlich, wenn abweichendes Verhalten entschärft werden soll. Eine wichtige Voraussetzung ist, Klarheit über die eigene Haltung zum Thema Gewalt zu finden.
Inhalte
- Grundlagen und Methoden zur Grenzziehung und Konfrontation im Umgang mit aggressiven Kindern und Jugendlichen
- Eigene Haltung im Umgang mit Aggression, Konflikten und Gewalt
- Einsatzmöglichkeiten konfrontativer Methoden
Ziele
Kennenlernen und Üben von konfrontativen Methoden, Förderung der eigenen Durchsetzungsstärke und Konfliktbereitschaft im päd. Setting
Methoden
Handlungs-, erlebnis- und praxisorientiertes Seminar mit konfrontativen Methoden – aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, provoziert zu werden, werden vorausgesetzt.
Hinweis
Im Programmheft ist eine falsche Seminarzeit angegeben. Das Seminar findet von 9:30 - 17:30 Uhr statt.
Das sagen unsere Teilnehmenden
Gutes Seminar, um Klarheit, Haltung und Selbstkompetenz zu schulen. Gibt Mut. Julia S.
Vielen Dank für das interessante und praxisnahe Seminar. Mir haben besonders die vielen Beispiele aus dem Berufsalltag gefallen, weil dadurch alles sehr verständlich und lebendig erklärt wurde. Besonders wertvoll fand ich das Thema Grenzen setzen. Mir wurde noch einmal bewusst, wie wichtig klare und ruhige Grenzen in der Arbeit mit Jugendlichen sind. Sehr gut gefallen hat mich auch das Beispiel mit den "Paketen". Die Matapher hat verständlch gezeigt, dass man nicht die Verantwortung und Probleme anderer übernehmen muss. Natalia L.
Die Atmosphäre des Seminars war toll und wurde auch immer wieder durch Spiele aufgelockert. Zum Austausch untereinander hat die gemütlich eingerichtete Küche eingeladen. Kristin L.
