Angst ist eine natürliche Schutzreaktion. Nach traumatischen Erfahrungen bleibt sie jedoch oft als chronischer Begleiter zurück. Sie zeigt sich in Flashbacks, plötzlichen Panikattacken, in Form generalisierter Angststörungen, Überwachsamkeit oder sozialphobischer Vermeidung von Nähe und Kontakt.
Das Seminar verhilft zu einem besseren Verständnis der Zusammenhänge und befähigt traumapädagogische Fachkräfte, traumatisierte Kinder und Jugendliche feinfühlig, psychoedukativ entlastend und lösungsorientiert zu begleiten.
Inhalte
- Neuropsychologie der Angst – Was passiert im Gehirn?
- Die verschiedenen Formen der Angst – isoliert, als Traumafolge oder Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- Psychoedukation bei Angstphänomenen
- Interventionen und Stabilisierungstechniken
Ziele
Auffrischung des traumapädagogischen Wissens und Kompetenzerweiterung im Umgang mit Angstphänomenen
Methoden
Input, Austausch, Fallarbeit
Hinweis
Teilnahmevoraussetzungen: Absolvent*innen der Weiterbildung zum*zur Traumapädagog*in sowie Traumazentrierten Fachberater*in und Teilnehmende mit einer vergleichbaren traumapädagogischen Vorbildung, die mit Kindern/Jugendlichen arbeiten
