„Trauma-Refresher“: Angst als Traumafolge

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Angst ist eine natürliche Schutzreaktion. Nach traumatischen Erfahrungen bleibt sie jedoch oft als chronischer Begleiter zurück. Sie zeigt sich in Flashbacks, plötzlichen Panikattacken, in Form generalisierter Angststörungen, Überwachsamkeit oder sozialphobischer Vermeidung von Nähe und Kontakt.
Das Seminar verhilft zu einem besseren Verständnis der Zusammenhänge und befähigt traumapädagogische Fachkräfte, traumatisierte Kinder und Jugendliche feinfühlig, psychoedukativ entlastend und lösungsorientiert zu begleiten.

Inhalte

  • Neuropsychologie der Angst – Was passiert im Gehirn?
  • Die verschiedenen Formen der Angst – isoliert, als Traumafolge oder Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
  • Psychoedukation bei Angstphänomenen
  • Interventionen und Stabilisierungstechniken

Ziele

Auffrischung des traumapädagogischen Wissens und Kompetenzerweiterung im Umgang mit Angstphänomenen

Methoden

Input, Austausch, Fallarbeit

Hinweis

Teilnahmevoraussetzungen: Absolvent*innen der Weiterbildung zum*zur Traumapädagog*in sowie Traumazentrierten Fachberater*in und Teilnehmende mit einer vergleichbaren traumapädagogischen Vorbildung, die mit Kindern/Jugendlichen arbeiten

Maria Zepter

Dipl.-Psychologin, Psychotherapeutin in eigener Praxis, Trauma-Therapeutin, Leitung mehrerer Projekte für traumatisierte Menschen und Flüchtlinge im In- und Ausland, fundierte Kenntnis der islamischen Kultur und Religion; Ausbilderin im Bereich Traumapädagogik, Referentin in den Bereichen Trauma, Flüchtlingsarbeit, Spiritual Care; Beratung/Therapie muslimischer Patienten und Opfer terroristischer Gewalt

  • Termin
    Mi, 20.10.2027
    09:30 - 17:30
  • Ort
    München
  • Referent*innen
    Maria Zepter
  • Teilnehmer*innen max.
    16
  • Anmeldeschluss
    08.09.2027
  • Preis
    195,00
  • Fortbildungsnummer
    F27/061

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