Das Konzept „Neurodiversität“ wirft einen wertfreien Blick auf bestimmte neurologische Phänomene und sieht darin nicht Störungen, sondern Ausprägungen von Vielfalt. Meist ist individuelle Unterstützung nötig, um neurodivergenten Kindern gute Entwicklungschancen zu ermöglichen. Die Kinder benötigen oft eigene Strategien und Methoden, ein spezielles Lernumfeld und Hilfestellungen sowie flexible Lösungen im Alltag, um ihr Potenzial zu entfalten. Dieses Seminar schult Ihren Blick auf die häufigsten Formen von Neurodivergenz und hilft, bestimmte Verhaltensweisen mancher Kinder besser einordnen zu können und abzuwägen, wann eine Diagnostik und Therapie sinnvoll sein könnte. Es lenkt den Blick auch auf negative Coping-Strategien wie Masking oder Underachievement und gibt Ihnen Anregungen für die pädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern. Fallbeispiele sind willkommen.
Inhalte
- Begriff Neurodivergenz
- ADHS
- Legasthenie
- Autismus
- Hochbegabung
- Hochsensibilität
- Unterscheidung und Überschneidungen
- Päd. Handeln
Ziele
Neurodivergenz verstehen, Verhaltensweisen zuordnen, Perspektive der Betroffenen kennen Methoden
Methoden
Impulse, Gruppenarbeit
